Die Nacht, oder: Nachtgedanken

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Des Mondes Sichel hellem Grau
herniederscheint vom Weltenende,
Dünen wabern grau in blau,
und nur der Horizont die Grenze.
 
Oben, dort am Himmelszelt
Gestirne funkeln Tausendfach,
Unten Fels sich trotzend stellt,
und auf ihm eine kleine Stadt:
 
Wo mittig Häuser dicht an dicht,
dort ragen Türme hoch empor.
Aussen, fast verhüllt vom Zwielicht
treten Zinnen grob hervor.
 
Leergefegt sind alle Straßen,
hier und dort noch Fackelschein,
die Meißten Menschen jedoch Träumen:
Dem was war und wohl wird sein.
 
Sie bau'n aus Mondlicht ihren Traum,
Vertraut, doch alles anders scheint:
Gedanken wabern, Zeit in Raum
und doch die Zeit nur endlich bleibt:
 
Denn bald kommt erstes Tageslicht
und Mauern, Türme stürzen ein.
Die wirklichtkeit den Traum zerbricht
-Selbst der hier kann nicht ewig sein.
 
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hey, sehr sehr gelungenes gedicht. gefällt mir sehr gut! vom thema/inhalt bis zu den bilder echt toll!
nur das mit dem nachricht weiterleiten erschließt sich mir nicht?!
 
lg jools
 
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06.10.07
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oh, ist ein kopieren einfügen fehler.Bin nähmlich auch in gedichte com aktiv, und habe es dort zwischengespeichert.habe wohl etwas zuviel mitkopiert.
wird gelöscht
 
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30.12.07
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Ich finde durch die Form ließt es sich irgendwie eigenartig und das macht für mich den meisten Teil an einem Gedicht aus :-k
Inhalt und Thema sind aber gut gewählt und auch hübsch verpackt.
 
mfg Torsul
 
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