Nur Kommentar Die Wandelwelt

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Die Wandelwelt
Möwenreime IV
 
 
jede Menge junger Möwen
auf gottverlassnem Steg
fortgewischt der Eltern Schwören
im gemeinsamen Weg
 
in den Augen, altes Leben
rätselhaft sich weise bricht
wirken innig, voller Streben
scharfsinnig im Abendlicht
 
wiegen im Schwunge sich
niemals ohne Wellenklang
bringen Hoffen verirrtem Schiff
in des Meeres Untergang
 
weisen Auswege zu Land
klar und deutlich weise Wesen
kein verschwommener Verstand
unbeholfener Propheten
 
wisst ihr auch, wohin man kommt
gleich der Ahnen Himmelflug
verschwunden in der Wolkenfront
schimmernd auf der Wellen Flut?
 
ein kurzes Spiegeln alles Lieben
ein Wink, der hell sich tief verliert
vor jungen Augen verblieben:
die Wandelwelt als Lug und Trug
 
dort schwingt euch hoch
im kühnen Gleiten
welches niemals sich verlor
im traurigen Verweilen
 
 
© j.w.waldeck 2007
 
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