die zeit reist in gedanken

  • Perry
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kippe ich das fenster schwingt die spinne an ihrem faden
hin und her wie eine glocke die zur andacht ruft bevor sie
ganz den halt verliert hänge ich sie um an einen stilleren ort
 
danach erwecke ich mit einem kuss dein lachen trage dich
über die schwelle unserer wohnung unterm dach wir fangen
noch einmal von vorne an uns kennen und lieben zu lernen
 
das leben geht mit weitausholenden schritten durch die zeit
hinterlässt abdrücke in denen sich rosen und disteln sammeln
ich vermeide es in sie zu treten denn sie sind vergänglich
 
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Hallo Eulenflügel,
deine Lesart gefällt mir gut, auch wenn es wohl nie eine Liebe ohne Leid geben wird.
LG
Perry
 
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...und Gedanken Reisen in der Zeit.
 
Zu Eulenflügels Kommentar könnte ich hinzufügen
 
sollte nicht das Schicksal so
mit uns umgehen?
 
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Perry sagt, dass er vermeidet, in Rosen und Disteln zu treten, weil sie vergänglich sind.
Auch wir sind vergänglich... Es wäre gut, wenn das Schicksal mit uns auch so umsichtig wäre...
 
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Hallo Carlos, hallo Eulenflügel,
danke für die weiterführende Diskussion.
Ich sehe den Mensch nicht als Einzelperson vom Schicksal geplagt, sondern als verletzliches Lebewesen, das einem hohen Risiko ausgesetzt ist.
Dass es den einen mehr trifft als vielleicht eine andere ist das unbestimmbare Spiel des Zufalls. Uns bleibt nur, solche Glücks- oder Unglücksfälle anzunehmen und das Beste daraus zu machen, wobei das bei Todesfällen sehr schwer ist und eigentlich nur durch die Geburt neuen Lebens zumindest ausgeglichen werden kann.
In diesem Sinn ein hoffentlich glückliches neues Jahr 2020.
LG
Perry
 
  • Perry
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