Feedback jeder Art Dienstagmorgen

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  • Joshua Coan
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der  Ventilator dreht sich träge
durch blauen Zigarettenrauch
auf dass das erste Glas belebe
den Drink der schmeichelt meinem Bauch
 
der Barkeeper im Unterhemd
die Hosenträger schnippend
brät Spiegelei das gerad verbrennt 
...mit Rentnern wodkakippend
 
sitz ich hier am langen Tresen
keiner weiß was zu erzählen
als wäre nie etwas gewesen
wen wird der Tod als Nächsten wählen ?
 
 
 
 
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Hallo Skalde,
mmmmh lecker, Spiegelei mit einem Hauch von Nikotin und Wodka Dressing, wenn einem da mal nicht das Wasser im Mund zusammenläuft…. :whistling:
Die Szene gefällt mir, auch wenn die Pointe kräftiger sein könnte. Der vorletzte Vers lässt ja vermuten, dass es schon einen Verlust zu beklagen gab, es aber anscheinend unaufgeregt von den Protagonisten aufgenommen worden ist, als wenn es das normalste von der Welt wäre.Gerne gelesen und mit dazu gesetzt!
 
grüßend Freiform
 
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Hallo Skalde,
 
wenn anstatt Wodka Whisky getrunken würde, wäre es eine Szene aus einem amerikanischen Schwarz-Weiß Film.
Du bist gerade dazu gekommen, denn du dein erstes Glas zu dir nimmst.
Der Schlussvers bringt uns in die jetzige, Lebensbedrohliche Zeit zurück.
Es gefällt mir wirklich gut dein Gedicht
Liebe Grüße
Carlos
 
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Eine schmierige Spelunke auf'm Kiez. Sehr gut in Szene gesetzt, Skalde.
Trist und kalt die Stimmung, ebenso die Botschaft, ganz ohne Schnörkel.
 
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Lieben Gruß, Letreo
 
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Hallo Skalde,
 
bewegungslos und schweigsam
eine in sich verharrend, bedrückende Lethargie die gnadenlos ist im Tabakdunst
ein wartend menschliches Stillleben, kurz vor HighNoon –
 
Ich finde, dass deine Schlusszeile keinen Mehreffekt braucht, passt sie so gut in die trockene Nüchternheit und in die stoische Gelassenheit der Kneipenbesucher hinein.
 
Gefällt mir -
 
 
LG Sternwanderer
 
 
 
 
Autor
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23.01.20
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1.169
Hallo Skalde,
mmmmh lecker, Spiegelei mit einem Hauch von Nikotin und Wodka Dressing, wenn einem da mal nicht das Wasser im Mund zusammenläuft…. :whistling:
Die Szene gefällt mir, auch wenn die Pointe kräftiger sein könnte. Der vorletzte Vers lässt ja vermuten, dass es schon einen Verlust zu beklagen gab, es aber anscheinend unaufgeregt von den Protagonisten aufgenommen worden ist, als wenn es das normalste von der Welt wäre.Gerne gelesen und mit dazu gesetzt!


 


grüßend Freiform
Vielen Dank, Freiform !
Hallo Skalde,


 


wenn anstatt Wodka Whisky getrunken würde, wäre es eine Szene aus einem amerikanischen Schwarz-Weiß Film.


Du bist gerade dazu gekommen, denn du dein erstes Glas zu dir nimmst.


Der Schlussvers bringt uns in die jetzige, Lebensbedrohliche Zeit zurück.


Es gefällt mir wirklich gut dein Gedicht


Liebe Grüße


Carlos
Auch Dir vielen Dank, Carlos !
Eine schmierige Spelunke auf'm Kiez. Sehr gut in Szene gesetzt, Skalde.


Trist und kalt die Stimmung, ebenso die Botschaft, ganz ohne Schnörkel.


 


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Lieben Gruß, Letreo
Vielen, lieben Dank, Letreo !
Hallo Skalde,


 


bewegungslos und schweigsam


eine in sich verharrend, bedrückende Lethargie die gnadenlos ist im Tabakdunst


ein wartend menschliches Stillleben, kurz vor HighNoon –


 


Ich finde, dass deine Schlusszeile keinen Mehreffekt braucht, passt sie so gut in die trockene Nüchternheit und in die stoische Gelassenheit der Kneipenbesucher hinein.


 


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LG 
 ...auch Dir, Sternwanderer, herzlichen Dank !
 
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Man könnte sich fragen: Für was sind solche Orte gut? Ist das ein soziales Miteinander am äußersten Rande der Emotion? Wo die schiere Anwesenheit anderer Menschen das einzige gewünschte ist, sonstiger sozialer Austausch in Gesprächen aber als sinnlos und überflüssig erachtet? Geht es darum Leute zu sehen, die einem das Gefühl vermitteln das es auch andere gibt, die so heruntergekommen sind wie ich? 
Treffpunkt kalter Herzen? Und offener Wunden, Seelenschmerzen?
Warum nicht. Es hat seinen ganz eigenen Charme. 
 
Der Leser sitzt auf alle Fälle -ob er will oder nicht - mit diesen Gestalten dort drinnen und frägt sich die letzte Frage. 
LG JC
 
  • Joshua Coan
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