Drei Wochen nicht

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Seine Lippen, feucht auf meinem Mund.
Seine Hände, unsicher.
Wachsende Unruhe.
Wohin mit dem Kopf?
Und den Armen?
Wie stehen?
 
Nein, lass mich!
Geh' fort!
Ich will dich doch nicht!
Lass' mich allein!
 
Ich liebe dich.
 
Ich.
Liebe.
Dich.
 
Gemurmelt, leise.
 
Nein!
Oh nein!
Das nicht!
Sei still, ich bitte dich!
 
Überhört.
Ich hab' es nicht gehört.
Einfach überhört.
 
Von mir gelöst.
Ein Lächeln. Unglücklich erwidert.
Abschied vollbracht.
 
Und gilt nun "Ich liebe dich"?
Nein, nicht für mich.
 
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hallo corazon,
 
ich muss sagen, es freut mich wirklich sehr, dass du so über den text denkst. da du jemand bist, der sonst oft sehr viel kritik ausübt, bedeutet es mir viel, so etwas zu hören.
ich habe versucht, mit dem gedicht eine barriere im kopf auszudrücken, die mich oft behindert und unglücklich macht. das mag daraus nicht so hervorgehen und auch hier im sinne unklar bleiben, ist aber letztendlich die ganze sache dahinter.
und du hast recht mit dem pfeil, wobei das ziel dieses spiels sehr schmerzhaft für die eine partie ist und in dem sinne kein ziel, sondern vielmehr eine zwingende, traurige notwendigkeit darstellte.
 
grüße
tu es
 
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