Feedback jeder Art Drohende Wolken

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28.04.22
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6
DROHENDE WOLKEN
 
Das Surren liegt still in der Luft
Und Wolken drohend aufgetürmt
 
Der Jüngling war noch vor Minuten
Frohen Mutes losgefahren
In frischer Liebe sich zu sputen
Beide noch sehr jung an Jahren
 
Lebenszeit auf baren Rollen
Ewiglich verfügbar schien
Wo sich frisch Verliebte tollen
Und kosend in die Felder fliehn‘
 
Sekunde die zum Jahr erstarrt
Wie im Brennglas konzentriert
Als das Licht vom Himmel fährt
Und sein Gesicht den Blick verliert
 
Einst starker Leib liegt nun gebrochen
Regen kühlt verschmorte Haut
Ein letzter Gruß ward nie gesprochen
Weil Zufall sich ein Leben klaut
 
 
Autorin
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22.05.19
Beiträge
496
Lieber @Nico
 
Gehts um eine gebrochene Liebe? 
 
Sehr schönes Gedicht. Macht mich  nachdenklich. 
Vor allem die letzte Zeile 
Weil Zufall sich ein Leben klaut
 
Da verweile ich lange. Träumend. 
 
 Bei V11 meintest du SekundeN? 
 
Willkommen auch von mir und gerne mehr. 
 
 
Federtanz
 
Autor
Registriert
28.04.22
Beiträge
6
Lieber @Nico


 


Gehts um eine gebrochene Liebe? 


 


Sehr schönes Gedicht. Macht mich  nachdenklich. 


Vor allem die letzte Zeile 


 


Da verweile ich lange. Träumend. 


 


 Bei V11 meintest du SekundeN? 


 


Willkommen auch von mir und gerne mehr. 


 


 


Federtanz
Hey liebe Federtanz,
 
vielen Dank. Freut mich sehr, wenn es gefällt. Es geht vordergründig um den Tod eines jungen Verliebten durch einen Blitzschlag. Hintergründig geht es um die allgemeine Begrenztheit der menschlichen Einflussnahme auf das eigene Leben. Der Zufall spielt immer mit. Daher geht es in V11 auch um die einzelne Sekunde, in der sich ein Leben komplett ändern kann.
 
Habe einen schönen Abend und eine angenehme Woche.
 
Autor
Registriert
20.09.19
Beiträge
5.477
Grüß Gott Nico, 
der junge Mann in deinem Gedicht hatte weniger Glück als Martin Luther. 
 
 
Autor
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03.10.20
Beiträge
1.104
Hallo Nico,
starke Zeilen. Das Schwert hängt für alle Zeit am Pferdehaar, jedoch ist es in der Hektik der Zeit, schier unmöglich, sich in jedem Augenblick des Lebens, seiner eigenen Vergänglichkeit bewusst zu sein. Kurt
 
nach nochmaligem Lesen; sehr starkes Gedicht
 
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