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Registriert
01.04.21
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Du, edle Muse, 
 
deine Töne, Klänge, Melodien
spielen eindringlich auf Skalen
unseres Empfindens, zaubern Bilder, 
kaum in Worten auszudrücken.

 
Muse,
 
schon wenige Töne,
hingehaucht in Moll,
öffnen Schleusen für Ahnungen,
Sehnsüchte, Träume, lassen Szenen
vom Lieben und Geliebt werden erstehen,
treiben an, das Ziel des Einseins 
mit allem Schönen zu erstreben.

 
Muse,
 
himmelwärts können deine Klänge
stürmen, ganze Partituren unserer, 
empfindsamen Wahrnehmungen 
ins Blaue verewigen und abwärts
gleitend verglühen wie die Funken
eines Feuerwerks.

 
Muse,
 
zurück bleiben Glück und Dankbarkeit
für einen himmlischen Abriss
unserer Empfindungswelt, Gefühle
eines erquickenden Seelenbades
und nicht zuletzt eine Ahnung
von der Vielfalt göttlicher Sprache.

 
Muse der Musik,

vor dir verneigt sich deine Schwester, die Poesie!
 
Autorin
Registriert
20.03.21
Beiträge
1.162
Da spricht ein Musikkenner, lieber Carolus! Schön verdeutlicht, was Musik mit uns macht - noch mehr als Poesie (und doch mit Poesie ausgedrückt)! 😊
 
LG Nesselröschen
 
ehemaliger Autor
Registriert
12.06.21
Beiträge
1.685
Nun lieber Carolus,

so sollten Dich fortan wohl alle Musen küssen...

Schön zum Ausdruck gebracht wenngleich erst das Zusammenspiel von Lyraklängen und dem Wort in der Vollendung vermögen, uns ganz tief zu berühren.

Mit lieben Grüßen in Deinen Tag!
Uschi
 
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