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23.12.08
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Ein Abschied
 
Ein letztes Wort 'weicht jenen Lippen,
die ich am liebsten blutig küsst',
damit er eines nie vergisst,
wie verbissen meine Liebe ist.
 
Ein letzter Blick in jene Augen,
in welche ich bedauernd seh,
und still und heimlich doch noch fleh,
dass die Erd' sich rückwärts dreh'.
 
Ein letztes Mal der Wohlgeruch,
der mich betäubt und doch erregt,
die Luft mir ins Gesichte trägt,
und Sehnsucht mir ins Bette legt.
 
Ein letztes Mal fühl ich die Haut,
an die ich mich so gerne schmieg',
in Nächten, die ich schlaflos blieb,
und meine Lust an seiner rieb.
 
Belanglos welcher Sinnesform,
komm' ich doch nie mehr zum Genuss,
da mir dein letzter Abschiedskuss,
flüstert dass ich gehen muss.
 
 
 
ich bitte um ne kleine rückmeldung.
versuch mich seit langem wiedermal an der schreiberei,
zwar hauptsächlich um sachen zu verarbeiten,
aber möcht trotzdem wissen was was taugt und
was nicht
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lg
 
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05.11.08
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Aus meiner Sicht gelungen!
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Sehr schöne Wortwahl, ein zarter Text, der all das sagt, was das LyrIch beim Abschied bewegt.
Besonders gefällt mir, dass der Inhalt und der Satzbau nicht unter den Reimen leidet,
wie es mMn leider doch recht häufig der Fall ist.
 
Ein sehr schöner wehmütiger Text!
 
LG, Mary Lou
 
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