Feedback jeder Art Ein eisiger Wind

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  • Darkjuls
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03.10.20
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Ein eisiger Wind streicht über das Feld,
frisst die letzte Wärme, die es noch hält;
beisst ab vom Baume, das letzte Blatt,
das ein stürmender Herbstwind vergessen hat.
 
Starr vor Kälte liegen die Seen, der Hain,
der Frost fährt auch hier mit Karacho hinein;
unerbittlich die Härte, ungezügelte Wut,
ihm jetzt zu trotzen, braucht es Stärke und Mut.
 
Es sind die ganz Kleinen, die ihm widerstehen,
man hat sie zuletzt im Herbst noch gesehen;
jetzt sind sie da draußen, vom Laub zugedeckt
verschlafen den Winter, haben sich gut versteckt.
 
Wissen um ihre Stärke, ihren Weg zu gehen,
ungebrochen sicher, das nächste Frühjahr zu sehen;
wenn der Winter dann in letzten Zuckungen liegt,
sind sie wieder zu sehen, haben wieder gesiegt.
 
 
 
 
 
 
Autorin
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16.12.21
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1.481
Lieber Kurt
Ich spüre die eisige Kälte und Kraft dieser Jahreszeit und du schaffst eine schöne Überleitung zu der Stärke der Tiere und Pflanzen die es mit dem Winter aufnehmen und überleben. Das mag ich sehr.
 
Magst du in der ersten Strophe noch einmal schauen. Ich meine in der letzten Zeile müsste es heißen: das ein stürmender Herbstwind...
2. STROPHE 
in der 3. Zeile würde ich ungezügelte Wut schreiben.
Liebe Grüße Ilona 
 
Autorin
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10.08.20
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4.040
Hallo Kurt, ich mag, wie wortgewandt Du hier die eisige Zeit beschreibst. Besonders gefällt mir die erste Strophe von Deinem schönen Gedicht. Letztlich siegt das Leben und es folgt wieder ein Frühling.
 
Sei gegrüßt von mir, Juls
 
  • Darkjuls
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