Feedback jeder Art Ein Käfer dünkt sich riesengroß

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  • J.W.Waldeck
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Ein Käfer dünkt sich riesengroß,
weiß nicht wie nenn ich den denn bloß;
der Name Karl ward ja soeben,
an einen anderen vergeben.
 
Der spielt die erste Geige jetzt,
wirkt dabei stets etwas gehetzt;
ist nun der Platzhirsch im Revier;
hat jetzt das große Sagen hier.
 
Weiß was die Käfer wieder sollen,
die völlig frei herum noch tollen;
schafft sich Gesetze ohne Zahl,
läßt keinem Krabbeltier die Wahl.
 
Nur brav zu folgen das Gebot,
wer’s nicht tut, dem droht ein Verbot;
dem droht rechtsfrei im Land zu sein,
denn grenzt man aus, der steht allein.
 
Kann nirgend hin sich wenden,
den Irrsinn zu beenden;
denn nirgends gibt’s noch eine Kraft,
die, die Veränderung noch schafft.
 
So wird man in der Käferwelt,
insektenmäßig kalt gestellt;
bei uns und bei den Tieren,
man muß halt funktionieren.
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Autor
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ich liebe ja die alten Comics mit der Biene Maja von Bastei.
Eines der Comic Hefte hieß: Ein Käfer lebt gefährlich...
Dabei erinnere ich mich, wie ich als Kind voller Bewunderung
einem Käfer zusah, der immer wieder den Weg nach Oben suchte,
und an seinem eigenen Gewicht scheiterte,
das die betreffende Blume oder das betreffende Blatt wieder
nach unten, zur Erde beugte. Aber er gab nicht auf...
Der Mut dieser Insekten und die Art, wie sie mit schier unmöglichen
Problemen fertig werden, beeindruckt mich immer wieder
aufs neue.
Das mir dieses Gedicht in seiner unschuldigen Weise
sehr zusagt, als ob man ein schönes Märchen liest,
das einen sehr an die realen Gegebenheiten erinnert,
liegt auch daran, das meine Werke meistens verboten
werden.
 
LG. und gerne gelesen,
Waldeck
 
  • J.W.Waldeck
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