Ein Moment der Unsterblichkeit

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06.11.08
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Der Wind schmeckt nach frischer Unschuld
Welten zerfliessen unter meinen Zehen
Die Zeiger kennen keine Geduld
Doch zwischen Zeit und Raum bleiben sie stehen
 
Die Sterne hängen tief heut Nacht
Doch zum Pflücken bin ich zu müde
Vorräte lagern im Herzens Schacht
Und es fühlt sich gut an, auch wenn ich lüge
 
Die Sorgen hab ich tief verscharrt
Vielleicht werden sie mich wiederfinden
Zu lang hab ich meinen Kopf ver- narrt
Sah mich mit den Augen eines Blinden
 
Doch solange ich bin-
Bin ich unsterblich.
 
Autor
Registriert
29.10.08
Beiträge
631
Schön, finde ich gelungen. Vorallem, da ich selbst aufmunternde Gedichte nur im aller seltensten Fall hinbekomme, und selbst dann kehren sie im Verlauf wieder von der Stimmung her ganz nach unten. Das hier ist eher umgekehrt aufgebaut, und das gefällt mir. Es ringt dem Momentanzustand etwas schönes ab.
 
Die letzten zwei Zeilen sind auch ein schöner Abgang.
 
=)
 
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