Ein weißer Frühlingstraum
Staunend stehe ich
vor einem alten Kirschenbaum,
wage kaum zu atmen.
Vor meinen Augen entfaltet sich
ein weißer Frühlingstraum
mit Tausenden von Blüten.
Wer vermag sie alle zu erfassen?
Ihre Kraft spür ich, hingebend sich
dem Glück des Augenblicks zu überlassen.
Woher, frag ich mich, haben
Wurzeln, Stamm, Äste und Gezweig
Wissen und Energie, sich mit aller Macht,
zur rechten Zeit in neuem Leben zu entfalten?
Wer, was komponiert, zaubert und verziert
diese Symphonie erwachenden Lebens
mit Tönen, Farben, Düften?
Dankbar schau ich aufwärts
in himmlisches Blau,
spüre Schwingungen der Erde.
Vor Glück sing ich ein Kinderlied vom Mai.
Vielleicht werde auch ich dabei ein Teil
des Frühlingstraumes?
(„Carolus“ in „poeten.de“ 18.04.2026)
Staunend stehe ich
vor einem alten Kirschenbaum,
wage kaum zu atmen.
Vor meinen Augen entfaltet sich
ein weißer Frühlingstraum
mit Tausenden von Blüten.
Wer vermag sie alle zu erfassen?
Ihre Kraft spür ich, hingebend sich
dem Glück des Augenblicks zu überlassen.
Woher, frag ich mich, haben
Wurzeln, Stamm, Äste und Gezweig
Wissen und Energie, sich mit aller Macht,
zur rechten Zeit in neuem Leben zu entfalten?
Wer, was komponiert, zaubert und verziert
diese Symphonie erwachenden Lebens
mit Tönen, Farben, Düften?
Dankbar schau ich aufwärts
in himmlisches Blau,
spüre Schwingungen der Erde.
Vor Glück sing ich ein Kinderlied vom Mai.
Vielleicht werde auch ich dabei ein Teil
des Frühlingstraumes?
(„Carolus“ in „poeten.de“ 18.04.2026)
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