Feedback jeder Art Eiskalter Trübling

Hier gelten keine Vorgaben mit Ausnahme der allgemeinen Forenregeln.
  • horstgrosse2
    letzte Antwort
  • 9
    Antworten
  • 420
    Aufrufe
  • Teilnehmer
Autor
Registriert
22.04.21
Beiträge
1.305
 ​
 ​
 ​
 ​
Eiskalter Trübling
 ​
 ​
 ​
 ​
Das Wetter so leise und farblos der Winter
er schließt seine Augen, sieht nichts, ist ein Blinder.
Und plötzlich, da bremst noch die Zeit, steht bei null,
erfroren das Bächlein, erfroren der Strull.
Ich schaue zur Wiese, zum spärlichen Gras,
entdeck eine Pfütze, verschlossen, wie Glas.
 ​
 ​
 ​
Mein Blick steigt nach oben, betrachtet den Himmel,
da steht eine Wolke, sieht aus wie ein Schimmel.
Auf einmal Bewegung ein Lüftchen das weht,
 verwandelt das Pferdchen, ein Haifisch entsteht.
Von Ferne, da hört man das Läuten von Glocken
der Winter erwacht jetzt, nun fallen die Flocken.
 ​
 ​
Sie fallen ergiebig, so träge ihr Flug
ein ständiges Rieseln, es ist wie ein Spuk.
Mich zieht es nach Hause, die Lust ist vergangen.
Nach Wärme, sinnieren, ist jetzt mein Verlangen.
Ade, du mein farbloser, eiskalter Trübling.
Ich werde jetzt träumen vom leuchtenden Frühling.
...
..
.
 
Autorin
Registriert
21.03.21
Beiträge
1.190
Hallo, horstgrosse 2
Ein sehr schöner Text, gefällt mir total. Nur bei
"Auf einmal Bewegung als sticht sie der Hafer
verzieht sich das Pferd, doch die Sicht wird nicht klarer, "
ich will nicht mosern, ich bin  kein Genie, aber bei diesem wunderschönen Gedicht nimmt es den Glanz ein wenig. 
LG sendet Pegasus
 
Autorin
Registriert
19.02.23
Beiträge
49
Hallo @horstgrosse2
 
wie Herbert schon schrieb, plastisch und anschaulich.
Es entstehen Bilder im Kopf beim Lesen deines schönen Naturgedichtes - und es hat das Gefühl der Ruhe in mir hinterlassen.
 
Liebe Grüße
Eleonore
 
Autor
Registriert
22.04.21
Beiträge
1.305
@Pegasus
 
Moin.
 
Nur bei


"Auf einmal Bewegung als sticht sie der Hafer


verzieht sich das Pferd, doch die Sicht wird nicht klarer, "
Wie wärs mit:
 
Auf einmal Bewegung, ein Lüftchen frischt auf.
Ich schicke zum Herrgott ein Fluchen, hinauf.
 
Benötige aber dafür eine Resonanz.
 
 
@Herbert Kaiser
 
 
Moin.
 
Danke dir, für deine Antwort.
 
 
@Eleonore
 
 
Moin.
 
 
Danke für dein Echo zum Gedicht. Die Natur wohnt in mir, demzufolge entsteht sowas. (grins)
 
 
 
 
 
Autorin
Registriert
21.03.21
Beiträge
1.190
Auf einmal Bewegung, ein Lüftchen frischt auf.


Ich schicke zum Herrgott ein Fluchen, hinauf.
Hi, das liest sich viel harmonischer, finde ich. Aber vielleicht hat noch jemand einen anderen Vorschlag. Mit dem Herrgott und dem Fluchen, das klingt für mich auch etwas hart. Aber es ist dein Gedicht. 
 
Auf einmal Bewegung, ein Lüftchen das weht
seh' wie aus dem Pferd ein Haifisch entsteht
 
oder so ähnlich.
Aber du machst das schon, da bin ich mir sicher. 
es grüßt Pegasus
 
 
Autor
Registriert
22.04.21
Beiträge
1.305
@Pegasus
 
 
Moin.
 
 
Beim Verbessern von Gedichten bin ich Weltmeister. Manchmal ist es mir selbst schon peinlich. Aber diese angemerkte Stelle von dir, da habe ich mich vorher schon schwergetan. Dieses Gedicht, aufgrund des Themas, war für mich etwas kompliziert.  
Ok, das solls sein.
 
Tschüss.
 
 
 
Autorin
Registriert
21.03.21
Beiträge
1.190
Moin 😊
Horstgrosse 2
Mir geht es doch auch oftmals so. Eine so ganz kleine verflixte Stelle will und will nicht klappen, und dann fällt es einem wie Schuppen von den Augen wenn ein anderer drauf sieht. 
einen schönen Tag dir
Pegasus
 
 
Autor
Registriert
22.04.21
Beiträge
1.305
@Pegasus
 
 
Grüße.
 
 
Manchmal sind es die kleinen Dinge, die uns aufwachen lassen. Und, die Zeit trägt die Richtung.
 
 
 
Tschüss.
 
 
 
 
  • horstgrosse2
    letzte Antwort
  • 9
    Antworten
  • 420
    Aufrufe
  • Teilnehmer

Empfohlene Themen

Beliebte Themen

Oben