Feedback jeder Art Erlösung

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  • WF Heiko Thiele
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01.10.21
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Danach beginnt
was nach dem Ende kommt
endlich Einsicht ohne Schmerz
und die Verzeihung an sich
 
Alles wird hingenommen
von den Opfern abgesegnet
so dass die Täter Ruhe finden
im Nebel dieses Raums
 
Seite an Seite liegen
in erklärter Unschuld
wen wundert da noch
die Sphärenmusik
 
Ein letzter friedvoller Spuk
ein verklärender Drogenwahn
doch so ist es nicht beschlossen
auch wenn sie es sagen
 
Nur mit offenen Ohren
hören wir die Schreie weiter
als einzige Chance
nicht zu vergessen
 
Autor
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20.09.19
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5.477
Tja, mir geht es ähnlich wie Lorenz.
Es fällt mir zwar Einiges dazu, aber, bei sehr wichtigen Aussagen muss man vorsichtig sein mit dem, was man sagt. Es gibt heikle Themen, zum Beispiel, die Schreie der in Gaskammern eingesperrten.
Oder die Ermordung des Journalisten der Washington Post in der Saudi-arabischen Botschaft in Istanbul, der zerstückelt wurde. 
Die Schreie aller Menschen, die jetzt, in diesem Augenblick, gefoltert werden. 
Es ist wirklich ein Problem: Ohne irgendwie zu vergessen, zu verdrängen, zu überhören könnten wir gar nicht leben. 
 
Autorin
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4.040
Hallo Marcel, mich wundert, dass Deine Zeilen in Liebe und Freundschaft veröffentlicht sind und dann auch wieder nicht, denn zu Deinen Worten fällt mir der Begriff "Vergebung" ein. Ein Hinnehmen, wie es gewesen ist, der Schmerz rückt, betäubt durch die Zeit, in den Hintergrund. Doch vergeben heißt nicht vergessen. 
 
Liebe Grüße Darkjuls
 
Autorin
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16.12.21
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1.481
Mich lassen die Zeilen ebenfalls verunsichert zurück. Wo es Opfer gibt muss es auch Täter geben, aber ich finde sie nicht. Hat es etwas mit Drogen zu tun? 
Liebe Grüße Ilona 
 
Registriert
20.09.21
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1.007
Mit all dem kann ich nichts anfangen, lieber Marcel und liebe Mitpoeten. Nicht, daß ich nicht wüßte, worum es sich hierbei handelt, als vielmehr die Konsequenzen daraus.
Speziell Ursache, Wirkung und Schuld.
 
Wir sprechen hier von Menschen, die in einem Umfeld großgeworden sind und sich ein Weltbild zu eigen gemacht haben. In diesem stehen sie vor Entscheidungen, die sie, wiederum in einem konkreten Umfeld treffen müssen.
Nun steht die Frage, wie sind sie persönlich dafür verantwortlich?
Und gäbe es ein "Gericht"; inwieweit müßte es dann die Entscheidungen gemäß auch der Umstände bewerten?
 
Mystische Metaphern hören sich dabei lyrisch an, doch sind sie wohl auch realitätsfern.
Gleichwohl ist es einem jedem freigestellt, zu schreiben über "Gott und die Welt".
 
LG, Heiko
 
  • WF Heiko Thiele
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