Erstbegegnung

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Erstbegegnung
 
Du Winter bist die bittre Nacht
Welch kalte Zeit! Welch Kummer!
Wo meine Seele traurig schmacht
Das Herz in kühlem Schlummer
Und Nebel düstern mein Gemüt
Wie schlimme Fieberträume
Als wär die Sonne jäh verglüht
Verdorren alle Bäume
 
Doch gänzlich wundervoller Art
Erblickte ich ein Mädchen
Weh mir! Was bin ich nur vernarrt!
Als küssten mich Helenchen
So säumt sie dort im Mondeslicht
Die schönste Blum auf Erden
O welch ein Himmelsangesicht! Es muss wohl Frühling werden
 
So leuchtend schön! So strahlend hell! Wie abertausend Sterne
O zarter Hauch! O lichter Quell!
O Mädchen in der Ferne!
Dein Lächeln überfroh zu sehn
Füllt mir die Brust mit Wonne
Da könnt mein Herz auf Wolken gehen
Bei zarter Frühlingssonne
 
Wie küsst nur dieser süße Blick
Die träumerischen Sinne
Wie blühet mir das Jugendglück
Beim Klange ihrer Stimme
Das Augenpaar ganz liebelich
Du Quelle meiner Lieder!
Ein jeder Lebenshauch für Dich
Ach säh ich sie doch wieder!
 
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28.02.15
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Ich kann mich JH nur anschließen - dein Gedicht wirkt nicht angestrengt trotzdessen das klassisch daher kommt, vielmehr war es eine Freude, es zu lesen, ohne diese sonstigen inneren Zuckungen, die ich bekomme, wenn ein Reim vorhersehbar oder gar erzwungen ist. Gelungen!
Lie Grüß - smilla
 
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