Es sagen

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Es sagen
 
Was wirft uns Sterne über diesen
Weiten Himmel, wir sind nicht hier;
Sind fern und doch zu zweit sind wir,
Als blühten Frühling schon die Wiesen.
 
Was nimmt uns fort in diesen Stunden -
Die Uhren schlagen lang und schwer.
Ich bin schon fast dem Sarg entwunden,
Bin fast schon wieder Sinn und Meer.
 
Nicht nach der Ferne frage,
Ich will dir Silben dichten;
Den Kuss für mich bewahre:
 
Soll manche Stund' darauf verzichten.
Doch nicht versäum' ich, dass ich sage:
Der Ferne Dunkel will ich lichten!
 
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16.02.09
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hey
 
so an sich finde ich das Gedicht sehr schön ausgedrückt, auch wenn ich das Ende nicht ganz verstehe.
 
Trotzdem sehr schön!
 
Ich weiß, dass wohl meine Kritik nicht viel zählt.
 
Liebe Grüße!
 
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29.10.08
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hey,
 
hat sich da jemand an ein sonett gewagt? ich finde den umbruch des reimschemas sehr störend. erst umarmend und dann kreuzreim. das wirkt unentschlossen und undurchdacht.
dafür finde ich die beiden abschluss strophen traumhaft schön.
unterm strich ein gelungenes werk.
 
lg alex
 

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