Nur Kommentar Evelyn

Der/die Autor/in wünscht sich Rückmeldungen zum Inhalt des Textes und möchte keine Textkritik.
  • Joshua Coan
    letzte Antwort
  • 7
    Antworten
  • 576
    Aufrufe
Autor
Registriert
25.10.19
Beiträge
3.011
 
Den Kopf gesperrt in eine Maske
Soll sie hungern durch die Zeit
Büßen mit ihrer Unsterblichkeit
Nie wieder sich am Blut erfreuen
 
Bleich wie der Mond und schön bei Nacht
Ich träum ich wär bei ihr zu Gast
Und in den Adelsstand erhoben
In einem leeren kalten Schloss
 
Komme an mit Lilien in der Hand
Schmücke ihren leblosen Thron
Und blute dicke Tropfen dann
Gebührend sie zu Grüßen
 
Uns öffnet sie die Nacht
Das Schwarz mit einem betäubenden Duft
Mein Herz es schlägt wie ungezähmt
Ein Rausch auf einem wilden Traum
 
Zwei Taschen für meine Königin
In der einen ein Schlüssel
In der anderen einen Ring
Sie zu befreien und mich zu binden
 
Zu Erlösen vom Hunger
Mein Blut als ihr Brautgeschenk
Der Ring scharf im Auge glänzt
Ich weiß um mein Verhängnis
 
Doch manches kann man nicht lassen
So öffne ich ihr Durstgefängnis
In mich schlägt sie ihre Zähne
Mein Verhängnis, ihre Freudenträne
 
Registriert
20.09.21
Beiträge
1.007
Hallo!
 
"Halb zog sie ihn, halb sank er hin" einmal anders interpretiert.
 
PS.: Das Zitat ist wohl bekannt aus Goethes "Fischer".
 
Autor
Registriert
03.10.20
Beiträge
1.104
Hallo!
 
Die Sehnsucht einer totalen Hingabe, meisterlich in Worte gefaßt. Berührt und erschreckt zugleich. Kurt
 
Autor
Registriert
20.09.19
Beiträge
5.477
Hallo!
 
Es klingt realistisch, überzeugend.  
Du sagst metaphorisch was oft in der Liebe vorkommt, lieber Joshua. 
Liebe Grüße
Carlos 
 
Autorin
Registriert
16.12.21
Beiträge
1.481
Hallo!
 
Evelyn eine lyrische Geschichte, die gekonnt dargestellt ist. Großes Kino
Ich kann mich dem Lob der Vorkommentatoren nur mit größter Freude anschließen. 
Liebe Grüße Ilona 
 
Autor
Registriert
30.06.22
Beiträge
307
Hallo!
 
Interessant und hingebungsvoll geschrieben, lieber Joshua. So muss es sein. Eine Liebesgeschichte, wie man sie sich wünscht, man sie in Filmen kennt. Ich schließe mich den vorangegangenen Kommentaren an.
 
mfG.: Ference
 
Autor
Registriert
25.10.19
Beiträge
3.011
L.A.F. schrieb:
Sein Verhalten, selbstzerstoererisches Verlangen, erinnert mich an Tage voller Hilfeschreie. Anderseits beschreibst du eine gesunde Hingabe, durch was auch immer, ein Pfeiler der Liebe! 
So ist es. Soll jeder mit seinem Leben anfangen was er will, solange er niemanden anderen gefährdet oder sonst irgendwie zerstörerisch beeinflusst. Das LI ist glücklich gestorben könnte man meinen. Es hat seinen Lebensbaum in einen bestimmten Garten gepflanzt den es sich freiwillig ausgesucht hat. Weniger aus einem zerstörerischen Zwang, sondern eher aus einem unbändigen Drang. Wo da die Trennlinie ist, ist wohl immer schwer zu entscheiden. 
Ich persönlich verpflichte mich nicht so gern irgendwem... ich treibe lieber wie ein loses Blatt im Wind, dahin wo er mich hin weht. 
Vielen Dank für deinen Kommentar, L.A.F. 
 
Auch bedanken möchte ich mich fürs lesen und das es euch einen Kommentar wert war: 
@horstgrosse2, @Ference, @Ostseemoewe, @Carlos, @Kurt Knecht, @WF Heiko Thiele und @Herbert Kaiser
 
LG JC 
 
  • Joshua Coan
    letzte Antwort
  • 7
    Antworten
  • 576
    Aufrufe

Empfohlene Themen

Beliebte Themen

Oben