Frage eines dichtenden Dichters

  • Leontin Rau
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Gelbe Rosen und Lavendel -
Passte dazu wie das Wort
Akustisch die Musik von Händel,
Frag' ich mich in einem fort.
 
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Hallo Leontin,
ich frage mich welchen Bezug zwischen gelben Rosen, Lavendel und Händel Du im Kopf hattest,
um sie zu einem Textbild zu vereinen.
Gibt es auch "nichtdichtende" Dichter?
Du siehst dein Vierzeiler wirft mehr Fragen auf als es ein zwei Reime beantworten können.
LG
Perry
 
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Hallo Perry
 
Beim Dichten ist ja häufig zuerst eine Reimmöglichkeit im Kopf und dann schaut man, ob man irgendwie einen inhaltlichen Bezug herstellen kann. Suche mal Reimwörter auf Lavendel - gar nicht so einfach 🙂
Der dichtende Dichter - ja, kann man sich schon zurechtlegen, Dichter machen ja über den Tag auch noch andere Dinge. Aber der Titel ist halt auch eine Anspielung an "Fragen eines lesenden Arbeiters" von Brecht.
 
lg, Leontin
 
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Hallo Leontin,
ich denke, darin liegt einer der Unterschiede zwischen "dichtenden" und "schreibenden" Lyrikern.
Den einen geht es mehr darum eine Form mit Inhalt zu füllen und den anderen einen Inhalt in eine Form zu bringen.
Dass "dichten" meist nur eine Nebenbeschäftigung oder ein Hobby ist liegt überwiegend daran, dass man davon nicht leben kann. Welcher sonstigen Beschäftigung und mit welchem Bildungsstand ein Dichter durchs Leben geht ist für dessen Werke nicht so entscheidend, es beeinflusst vielleicht die Ausdrucksweise und Themenwahl.
LG
Perry
 
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Ja, ich wüsste z.B. gerne, ob Heine zuerst vom Wort "ästhetisch" ausging und von dort zu "Teetisch" kam (oder umgekehrt) und danach eine Geschichte drumrum dichtete oder ob er zuerst die Geschichte hatte und erst danach auf diesen witzigen Reim stiess. (Heinrich Heine: "Sie assen und tranken am Teetisch"). Ich tippe auf die Variante, dass er zuerst mit dem Wort "ästhetisch" spielte.
 
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Hallo Leontin,
 
es ist nicht leicht mit Dir zu kommunizieren, statt zu antworten wirfst Du immer neue Fragen auf.
Ich vermute mal Du meinst folgende Strophe aus Heines gleichnamigem Gedicht
 
Sie saßen und tranken am Teetisch
und sprachen von Liebe viel.
Die Herren, die waren ästhetisch,
die Damen von zartem Gefühl.
 
Meine Vermutung dazu ist, dass Heine den Reim in den Vordergrund stellte, denn sonst hätte er vielleicht die Satzverdrehung in der 2. Zeile vermieden, aber das war eine andere Epoche in Sachen Liebe und Lyrik.
 
LG
Perry
 
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Hallo Perry
 
Seltsam, wir verstehen uns wohl irgendwie nicht richtig. Ich dachte ich schreibe kohärente Antworten. Aber lassen wir doch einfach die Gedichte selber sprechen - das hat den Vorteil, dass alle verstehen dürfen, was sie wollen 🙂
 
Liebe Grüsse
 
Leontin
 
  • Leontin Rau
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