Feedback jeder Art Gefährte

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Neues Mitglied
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09.02.23
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6
Gefährte
 
Mein dunkles Abbild an der Wand
gespeist aus einem fernen Schein 
ich strecke zögernd aus die Hand 
und fühle klamm den kalten Stein
 
Weiche erschrocken schnell zurück 
drehe verstört mich rasch herum
nehme Abstand noch ein Stück
doch mein Schatten wartet stumm
 
Nach und nach verlischt das Licht 
die Dunkelheit schleicht in mich ein
bleibt mir treu, verlässt mich nicht 
umhüllt mein Herz, mein ganzes Sein
 
©Aego
 
Autorin
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10.08.20
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4.040
Guten  Tag Aego, Dir gelingt es mit Deinem Gedicht, die düstere schaurige Stimmung auf den Leser zu übertragen. 
 
Liebe Grüße Darkjuls
 
Autorin
Registriert
20.03.21
Beiträge
1.162
Hallo, Aego,
 
interessant und spannend dargestellt, wie das LyrIch feststellt, dass sein Schatten nicht unabhängig von ihm existiert!
 
Einzig diese Formulierung gefällt mir nicht so recht:
 
die Dunkelheit schleicht in mich ein
 
Es ist weder das "Einschleichen" (dazu fehlt das Reflexivpronomen) noch das "Hineinschleichen". Ich hätte einige Ideen, doch ich möchte dir nicht noch mehr hineinreden. Nichts für ungut, ich habe dein Gedicht gerne gelesen! 🙂
 
Lieben Gruß
Nesselröschen
 
Autor
Registriert
15.08.22
Beiträge
500
Guten Abend @Aego
mir gefallen deine Zeilen sehr. Ich mag, wenn sich das LI mit den Schattenseiten auseinandersetzt. Auch diese sind Teil der Menschen und werden sehr viel seltener betrachtet. 
Liebe Grüße 
JoVo
 
  • JoVo
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