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ich gebe zu, es hat gedauert, aber in letzter zeit ist meine kreativität etwas gehämmt/ zu sehr auf ein anderes gebiet fokussiert...
dennoch möchte ich euch mein neuesten streich nicht vorenthalten, ich hoffe es findet gefallen...
 
Gefühlsherbst
 
Es vergeht doch Stund‘ um Stunde,
Tage ziehen in das Land.
Gefühle machen stets die Runde,
man hat es früher schon erkannt.
 
Sinne lassen nach und schwächen,
anstatt den Körper stark zu machen.
Es kommt hervor jedes Gebrechen.
Im Kopf schwirren mir tausend Sachen.
 
Erinnerungen, gute wie schlechte,
streicheln mein Nervenkostüm.
Nur welche, frag ich, ist die echte?
Verzweifelt wird man ungestüm.
 
Alles was Ärger oder fremd,
wird vom Seelengut verbannt.
Und wer dort in dem Spiegel hängt?
Ich hab‘s schon lang nicht mehr erkannt.
 
Autorin
Registriert
14.12.08
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Hallo Onkel_Outlaw!
 
Ich finde den Inhalt schon gut getroffen, jedenfalls kommt da bei mir was an. Die Metrik holpert leicht. Ich weiß nicht, ob es gewünscht ist da noch einzugreifen?
 
Des weiteren finde ich, könnte da noch eine Endstrophe dazu- also eine Erkenntnis, das Ende des Leidens oder gar tiefere Verstrickung?
 
Ich hoffe, Du verstehst wie ich das meine?
 
Viele Grüsse!
mystic
 

TEP

Autor
Registriert
06.02.09
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214
hey onkie
 
kann mich mystic nur anschließen.
inhaltlich gut getroffen, die idee ist interessant umgesetzt.
 
metrisch fast durchgehend flüssig, nur an ein paar stellen holpert es.
 
allerdings finde ich, dass die anzahl der strophen so gut ist.
ein bisschen "offenes ende", das zum nachdenken anregt.
also mir gefällts.
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Liebe Grüße
TEP
 
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