Feedback jeder Art Gewiss, die Hoffnung bleibt

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Gewiss, die Hoffnung bleibt
 
Gewiss, wir leben jetzt im Krieg!
Natur, du lässt es trotzdem lenzen?
Die Vögel trällern, ist’s Musik?
Ich seh die Weidenkätzchen glänzen.
Es keimt und blüht aus Mutters Schoß,
wie kann es wachsen, wie denn bloß,
um frische Gräber zu bekränzen?
Gewiss, es  plagen uns Gespenster,
mit Terror, Fede, Kriegesbrunst.
Doch Frühling öffnet sacht die Fenster,
er zeigt Natur ist Lebenskunst.
Der Krokus blüht und selbst die Lilien
verbünden sich zu Großfamilien.
Sie warten auf des Himmels Gunst.
Gewiss, wir sind betrübt und bangen,
die Sonne wärmt indes den Tag.
Mit Bäumen knospt auch mein Verlangen,
dass ich das Leben weiter trag.
Es kommt der Frühling immer wieder,
erweckt die Blumen, weckt die Lieder,
die Hoffnung zu der JA ich sag.
© Ilona Pagel
 
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Hallo Ilona,
da sag ich auch gerne Ja zur Hoffnung auf eine bessere Zeit.
Möge der Frühling Frieden in die Herzen einkehren lassen.
Gern Hineingespürt und LG
Perry
PS: Bei uns in Niederbayern hat sich des Frühlingshimmel Gunst gerade geöffnet
und es regnet ganz sacht.
 
Autorin
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Vielen Dank lieber @Herbert Kaiser und lieber  @Perry genauso ist es und man denkt immer es kann nicht sein. Alles geht weiter und doch sterben Menschen.  Nein, sie sterben nicht nur, sie werden ermordet.
Liebe Grüße Ilona 
 
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Leider ist ja immer irgendwo Krieg, momentan ist er nur etwas näher gerückt.
 
Liebe Grüße
Hera
 
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Dieser unheimliche Kontrast macht uns zu schaffen. Liebe Ilona, ich geh mit Dir ganz konform, dass die Natur unbeeindruckt ist von dem Kriegsgeschehen. Also können wir eher glauben, dass die Hoffnung lebt.
Liebe Grüße Egon
 
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Schönes Gedicht wieder von dir. Die Hoffnung geht mit der Entwicklung des Lebens mit, eine Vorfreude auf das Entfalten und Blühen. Im Krieg ist Hoffnung auf Verschonung und Ende des Tumults führend, wobei sich Kräfte entfalten können, die dies unterstützen.
Grüße, Thomkrates
 
Autorin
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Lieb @Hera Klit genau das denke ich schon so lange. Dankeschön 
Lieber @Egon Biechl dieser Kontrast macht das ganze Dilemma nur noch sichtbarer. Lieber @Thomkrates Vielen Dank für dein schönes Lob und das du dich eingefühlt hast. 
Liebe Grüße Ilona 
 
 
Autor
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Hallo Ostseemöwe,
 
gefällt mir sehr, dein Gedicht von der Hoffnung.
 
Gewiss, wir leben jetzt im Krieg!
Natur, du lässt es trotzdem lenzen?
Ja.
Auch neben einem Bombentrichter möchte das Gras nichts anderes, als wachsen.
 
Einzelne Verse als besonders gelungen herauszupicken, ist schwierig: Mir gefällt das Gesamtwerk. 
 
Lediglich der letzte Vers, scheint mir in Satzbau und Rhythmus ein wenig unrund. Vielleicht magst 
du ja mal mit dem Poliertuch drüber gehen?
- So oder so, ein rundes und gelungenes Werk. Daumen hoch.
 
Ich habe es sehr gern gelesen.
LG, Berthold 

 
 
  • Berthold
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