Glanzvolles Verlies

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Es ist das Herz, was jede Kur,
Und jede Form von Leid verschmäht.
Und auf den ewig bindend Schwur,
Bezieht sich der, der´s nicht versteht.
 
 
Die Tragik hinter diesem Werk,
Liegt schweigsam in der Sittlichkeit.
Legt man das Hauptaugenmerk,
Auf die Unvereinbarkeit,
Von Ewigkeit und Freiheit.
 
 
Doch das Verlies kann glanzvoll sein,
Zart das Band an das gekettet,
Das der einstmals trügend Schein,
Von Flüchtigkeit in Scham gebettet.
 
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Hallo Freienweide,
"drum prüfe wer sich ewig bindet, ob sich nicht was Bess'res findet."
In diesem spaßhaften Vers über die Ehe lese ich Ähnliches wie in deinem Gedicht.
Das Bild vom goldenen Käfig, in dem so manche Angetraute gefangen ist erkenne ich genauso wie die
Frage über die (Un)Vereinbarkeit von Freiheit (Liebe etc.) und Ewigkeit.
Konstruktiv grüble ich über die 5 Zeilen in der Mittelstrophe und den Reim "verschmäht/versteht", aber zum Glück bin ich ja kein Formalist.
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Gern Mitsinniert und LG
Perry
 
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