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Ich frage mich, welche Angst vor meinem Körper besteht
oder ist es die Schwelle des Lebens, durch die ich die Nacht meiner Seele gieße?
 
Es gab eine Öffnung
der Atem des langsamen Tages über meinen trockenen Augen
in der Ferse fand ich Scherben der Unendlichkeit
Ich zog meine Handschuhe aus, rannte von mir weg.
 
Seidenkleid
Tränen in den Augen
leere Hände
Flügel an den Füßen: Bereit für das Ende der Welt.
 
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Hallo Judith,
 
willkommen in der PoetenWG!
Dein Text gefällt mir ebenfalls gut, weil er viele Assoziationen weckt.
Die stärkste ist eine Verbindung zur griechischen Göttin Helena, zu der die (Tauben)Flügel an den Füßen gut passen.
Ansonsten spricht mich die Doppeldeutigkeit der Bilder an, auch wenn ich nicht alle entschlüsseln kann.
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LG
Perry
 
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Vielen Dank für eure Kommentare!
Deutungsversuche sind durchaus willkommen.
 
Nietzsche sagt: Und wenn du lange in einen Abgrund blickst, blickt der Abgrund auch in dich hinein.
 

Yue

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Ich bin gerade durch die 5. Iteration Deiner "Helena" hierauf gestoßen und es spricht mich aus dem Stand heraus an.
Deinem Wunsch nach Deutung möchte ich gerne nachkommen, ich habe großen Spaß an solchen Dingen.
Aber ich wollte Dir erstmal nur einen Like hier lassen und mir das in Ruhe anschauen.
Und auch mich auch in die ursprüngliche Helena Thematik nochmal einlesen.
Ich habe den Eindruck, hier steckt sehr viel Schönes und Beachtenswertes drin, dass genau meinen Vorlieben entspricht.
 
Liebe Grüße Yue
 
  • Yue
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