Feedback jeder Art Ich dachte, ich hätte ein Gedicht

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  • J.W.Waldeck
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Die schwingende Jalousieschnur tickt im Takt des Windes
 
Ein verschwiegener Raum
Nur ein Gedanke stört 
 
Wo ein eingezogener Atem zum Pulsieren des Blutes flüstert 
 
Zwischenzeitlich das Sonnenlicht über die dunkle Wand kriecht
 
Ein Stift schwebt oberhalb einer leeren Seite
Zögert, sich auf Worte festzulegen
©Donna H.
22. August 2023
 
 
 
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Hi @Donna,
 
dein Text gefällt mir sehr!
 
Ich kenne dieses Gefühl. Das Gefühl, dass da etwas ist, das niedergeschrieben werden will, weil es sonst womöglich für immer verloren geht. Aber man findet einfach nicht die passenden Worte, weil es nur ein Gefühl, eine Andeutung oder Ahnung ist, noch kein Gedanke. In dem Moment, in dem man mit Worten danach greift, scheint es zu entwischen.
 
Aber es ist so wichtig, es muss festgehalten werden, und deshalb versucht man es immer weiter...und irgendwann, ganz plötzlich und unerwartet, und scheinbar einfach, sieht man die Worte vor sich stehen, so als wären sie immer schon da gewesen und hätten nur auf den richtigen Moment gewartet. Und dann ist da vielleicht doch ein Gedicht, wer weiß...
 
Ich glaube, wenn einen etwas wirklich beschäftigt, dann wird es solange in einem arbeiten und reifen, bis man die richtigen Worte findet.
 
Liebe Grüße, 
Hase
 
Autor
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Das ist wahr.
Das Auswahlverfahren, wie viel letztendlich
noch durch das Auswahlverfahren
Rückschlüsse auf das ursprüngliche Ganze liefert,
ist ein schwieriger Schaffungsprozess.
Nicht umsonst spricht man dann von Verdichtung...
 
Gerne gelesen!
LG. in den Abend,
Waldeck
 
  • J.W.Waldeck
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