Liebe Darkjuls, liebe Lina,
Danke für Eurer Reflektieren.
DAs Gedicht trägt tatsächlich eine Maske bzw. setzt sich aus zwei GEdanken zusammen -
einer ist der zeitaktuelle - .
Menschen mit Masken. Die C-Zeit - eine sehr dunkle lange Nacht . Es ist angesagt, die Masken aufzulassen. Jedoch : Wir können in all dem Resignierenden ...uns den Atem nehmenden .... die Augen leuchten lassen für andere MaskenträgerInnen. Augen-Blicke haben für mich seit dieser Seuche , enorm an Bedeutung gewonnen - im doppelten Sinne.
der zweite Gedanke ist einer Erinnerung geschuldet:
Wir saßen alle rings um ein Feuer, Menschen, die auf Visionssuche gingen. Dann suchte sich jede:r einen eigenen Platz für die Nacht und um seinen:ihren Geistern zu begegnen. Die Alte, die das Feuer hütete für uns, hatte uns die Gesichter bemalt, damit die guten Geister uns finden mögen.
Und wer weiß das schon: Vllt. sitzt ja auch jetzt in dieser dunklen Nacht der Seuche irgendwo eine:R am Feuer und sorgt dafür, dass wir die Richtung nicht verlieren.
Magisch oder Kinderglaube - wer vermag das zu sagen?
Viele Grüße
Sternenherz