Inselglück

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Inselglück
 
Der Wellengang umschmiegt den Rumpf
und Nebelschwaden lichten sich.
Verzögert hören wir schon dumpf
den Weltenklang, der Pflichten glich.
 
Verborgen reifte unser Bild.
Durch Pinselstriche und Gefühl
erschufen wir uns einen Schild
zum Schutz vor Zwang und Stimmgewühl.
 
Gemeinsam stechen wir in See,
gefährden unser Inselglück,
doch nie verlässt uns die Idee:
So oft es geht kehr'n wir zurück.​
 
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Hallo Dead Man,
 
vielen Dank für die lobenden Töne eines verstorbenen Musikus. Ich habe mich sehr gefreut über deinen Kommentar und dass du so viel aus diesem kurzen Gedicht ziehen kannst. Ich denke, ich brauche dich nicht um eine Interpretation bitten, weil ich mir ausmalen kann, dass du ins schwarze träfest
wink.png.5c2da39aedefcdb905935b6d57b8e2d5.png

 
Viele Grüße
von
Quicksilver
 
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Hallo Vokalchemist,
 
wie entstand dein Eindruck, dass latente Halbherzigkeiten die Essenz des Gedichtes seien?
 
Gruß
von
Quicksilver
 
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Heisst das, du würdest jedes Gedicht als latente Halbherzigkeit titulieren, sofern es metaphorisch ein Thema verarbeitet? Ich bin der Meinung, dass eine Metapher ebenso Wahrheit enthalten kann, wie eine klare Aussage oder ein kryptischer Text.
 
Es stellt sich die entscheidende Frage, was genau du hier als Wahrheit herausliest und was als Dichtung. So lange du mir das nicht verrätst, kann ich deinen Kommentar nicht einordnen und somit nicht zu Genüge darauf eingehen.
 
Gruß
Quicksilver
 
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