Irdischer Gott

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Des Nachts bei Sturm stieg ich dort hinab
Zu betrachten mein Werk ich schuff es einst
Als das Feuer die Meere umschlang
die erst zuvor ihren Platz fanden
 
Ich bin der Schöpfer der Welten
der Herscher der Natur
der Mensch verkörpert mein Spiegelbild
und ebenso meine Makel die ich mir selbst schuff
 
Ich bin ein Mensch
ich wollte es immer sein
hier bei meinen Kopien
nicht mehr im Paradies... allein
 
Ich gab dieser Welt das Leben
nun ernte ich seine Früchte
doch trotz aller Habgier
kann ich nicht kosten
 
Nun finde ich mich selbst wieder
ohne mich je verloren zu haben
doch ich weiß nun was ich bin
und brauche Tod
 
Ich bin die Sonne und der Mond
allgegenwärtig, niemals verschwindend
ich selbst werde nicht sterben
doch mein Ebenbild ist schwach
 
Ich werde alles vernichten
werde über meine physische Seele richten
Die Apokalypse war nah
als ich dann in die Vergangenheit sah
 
...
 
Feuer hüllt die Meere ein
 
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Vierte und letzte Strophe sind ueberragend. Ansonsten so wie ich es mir wünsche. Anschaulich aber nicht ueberladen Tiefgreifend aber nicht belehrend, usw...
 
LG RS
 
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