Hallo Freiform,
die ersten drei Strophen sehe ich noch als in zwei Richtungen interpretierbar an: Einmal konkret - ein Rollstuhlfahrer oder jedenfalls ein (nach einem Unfall) Gehbehinderter, der sich durch mühselige Reha die Fähigkeit des Laufens wieder erwerben will.
Oder - im übertragenen Sinn - jemand, der nach einem seelischen Trauma wieder den psychischen aufrechten Gang erlernen will, was nicht minder anspruchsvoll ist.
Die letzte Strophe empfinde ich in diesem Sinne als eine Klarstellung: Es geht um den Rollstuhlfahrer, der auch wieder mit seinen Kindern herumtoben möchte. Da geht m. E. das Uneindeutige verloren. Was mich fragen lässt: Sollte man die letzte Strophe im Sinne einer "künstlererischen" Wirkung streichen? Ich bin mir nicht sicher.
Zur Form: An einer Stelle wird dein Deutsch über die poetische Freiheit hinaus verbogen. Evtl. fällt dir noch etwas besseres ein als
beste Grüße
Ruedi
die ersten drei Strophen sehe ich noch als in zwei Richtungen interpretierbar an: Einmal konkret - ein Rollstuhlfahrer oder jedenfalls ein (nach einem Unfall) Gehbehinderter, der sich durch mühselige Reha die Fähigkeit des Laufens wieder erwerben will.
Oder - im übertragenen Sinn - jemand, der nach einem seelischen Trauma wieder den psychischen aufrechten Gang erlernen will, was nicht minder anspruchsvoll ist.
Die letzte Strophe empfinde ich in diesem Sinne als eine Klarstellung: Es geht um den Rollstuhlfahrer, der auch wieder mit seinen Kindern herumtoben möchte. Da geht m. E. das Uneindeutige verloren. Was mich fragen lässt: Sollte man die letzte Strophe im Sinne einer "künstlererischen" Wirkung streichen? Ich bin mir nicht sicher.
Zur Form: An einer Stelle wird dein Deutsch über die poetische Freiheit hinaus verbogen. Evtl. fällt dir noch etwas besseres ein als
Und grammatikalisch müsste es an der zitierten Stelle "dass" heißen. Ebenso in Strophe 2, Zeile 2.Freiform schrieb:das ich wieder in der Lage
mit den Kindern Fangen spiel
beste Grüße
Ruedi