klammheimlich

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klammheimlich
 
hin und wieder
früh am morgen
kehre ich ein in mir
 
stille stunde
morgengrauen
ich sitze einfach da
 
nicht zum lachen
nicht zum weinen
ich lehne mich zurück
 
in gedanken
viele bilder
so nah und doch weit weg
 
alte knochen
warme decke
ein kännchen kräutertee
 
ein erster frost
graue wolken
es liegt schnee in der luft
 
still und leise
ganz klammheimlich
kommt der winter zu mir
 
© uloisius 2017
 
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winter01.jpg

 
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Lieber Uloisius,
du kannst es gemütlich haben.......
Wohl dem, der das kann, einfach mal chillen....
^^
LG Wilde Rose
 
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@Wilde Rose:
 
Vielen Dank Wilde Rose für deinen tollen Kommentar 😱)
Ab und zu muss man auch mal 5 gerade sein lassen
 
@Martin:
 
Ja, die zeiten kenne ich auch noch
Allerdings, im text spiele ich auch auf das unaufhaltsame älter werden an (winter hier als metapher für alter), vielleicht kommt das bei meinem text nicht so rüber.
 
Den gesang (die sprache) hatte ich anfänglich noch leiser. Ich fand das eigentlich o.k., meine frau hatte dann aber den selben einwand wie du von wegen die musik überlagert das gesprochene. Daraufhin habe ich das noch einmal etwas angeglichen und dachte eigentlich es wäre o.k. so. Das mixen ist auch nicht meine stärke, Ich spreche ja an sich hier sehr leise, flüstere fast. Da hatte ich die befürchtung das sich das seltsam anhört wenn ich mit dem geflüstere die musik klar übertöne ... an manchen stellen reicht die lautstärke ja auch wie ich finde, an anderen wird das gesprochene wie du richtig sagst etwas verschluckt ... ich befürchte wenn ich die stimme höher drehe dann ist sie an den stellen wo sie jetzt bereits gut zu hören ist zu laut ... vielleicht setze ich mich noch mal ran
 
Vielen dank für deinen konstrultiven kommentar martin
 
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Hallo Uloisius,
mir gefällt an deiner morgendlichen Einkehrstimmung die fein mit eingewebte Altererkennung.
Gern gelesen!
 
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@perry:
 
Vielen dank für deinen tollen kommentar perry
Das eilige voran schreiten des jahres (schon wieder fast dezember) hat mich an das eigene altern denken lassen und das wollte ich irgendwie in worte fassen. Beim schreiben hat sich dann ergeben das es 7 verse mit jeweils 14 silben geworden sind.
Freut mich das dir der text gefällt
 
@martin
 
Ja, man könnte die tonspur zerschnipseln und die einzelnen blocks getrennt lautstärkeregeln, wenn ich mal zeit habe ...
Ich habe ein music-maker als programm, nix besonderes aber man kann damit mischen, allerdings wie schon bereits erwähnt, solche technischen dinge liegen mir nicht besonders
 
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Hallo Uloisius,
wollte dir nur nach nochmaligem Lesen deines Werkes mitteilen, dass ich die Beschreibung des einsetzenden Alterns Klasse finde, vor allem in den letzten beiden Strophen..

LG Wilde Rose
 
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Hallo Uloisius,
 
gefällt mir gut, dein 'klammheimliches' Trio.
Hast nicht nur den Winter draußen vor der Tür besungen, sondern auch noch das 'Wintern' des LI mit in den Text geflochten; das hat was …
(In dem Lied habe ich deine Stimme bzw. den Text schlecht gehört bzw. verstanden. – Liegt vielleicht an meinen Winterohren?)
Auch das Foto ist sehr schön und stimmungsvoll.
Gern gelesen.
 
LG
Berthold
 
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@Wilde Rose:
 
Vielen lieben dank für deinen kommentar über den ich mich sehr gefreut habe
 
@Berthold:
 
Vielen dank für deinen kommentar berthold ... die abmischung meines "gesanges" ist nicht besonders gut geworden, mit deinen "winterohren" ist alles in ordnung
@tintenschnee:
 
Vielen lieben dank für deinen tollen, ausführlichen kommentar über den ich mich seeehr gefreut habe
Deine humorige leseweise nehme ich dir in keinster weise übel, ganz im gegenteil
 
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Hallo Uloisius,
 
auch mir gefällt das Gedicht sehr gut, ein schöne Winterstimmung, die Du beschreibst,
versunken, meditativ, in sich gekehrt.
 
Die gesprochene Version gefällt mir auch sehr gut!
Wenn ich einen Tipp zum pegeln geben darf:
Du müsstest zwei Blenden einfügen:
1 - 2 Sekunden bevor Du mit dem Wort anfängst, müsstest Du die Musik auf ca. 30% herunter blenden (kurze Blende),
wenn das Gedicht zu Ende ist, das Gleiche wieder rückwärts (Blende kann etwas länger sein, zw. 1 -3 Sekunden).
 
Viele Grüße von Georg
 
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In Text und Musik finde ich mich wieder.
 
"Stille Stunde,
Morgengrauen,
ich sitze einfach da."
 
Das geht tief rein und ist ein wahres Geschenk
im tristen Winter gen Jahresende.
Merci !
LG Volker
 
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@Georg C. Peter
 
Vielen Dank für den kommentar Georg.
Das mit den blenden hört sich einleuchtend an
Das muss ich mal ausprobieren
 
@Volker Harmgardt
 
Vielen lieben dank Volker.
Freut mich sehr das dir der text gefällt
 
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