Feedback jeder Art Klavier Improvisatsion

Hier gelten keine Vorgaben mit Ausnahme der allgemeinen Forenregeln.
  • Chirozan
    letzte Antwort
  • 3
    Antworten
  • 153
    Aufrufe
  • Teilnehmer
Autor
Registriert
05.07.24
Beiträge
15
Ich habe bei diesem Gedicht versucht, etwas dazu Passendes frei zu improvisieren.
 
Klavier Improvisation
 
Herbstdämmerung, Blätterfallen
Ich sitze am Klavier und staune
Der Wind singt sein Lied
über die Welt und das Sein,
die an mir vorbeizieht
ein unwirklicher Schein.
 
Zugvögel, der erste Stern
Ich lebe doch unter dem Herrn
und ich antworte so
mit dem, was ich vermag
ich frohlocke froh
über die Welt, das Sein,
das Leben, dein und mein
und meine Hände spielen
und mein Geist versinkt
und die Mauern fielen
und mein Herz verschlingt.

Anhang anzeigen Klavier Improvisatsion.m4a

 
Autor
Registriert
25.10.19
Beiträge
3.011
Hallo @Chirozan,
 
ein schöner leichtmelancholischer Gedankengang ist dein Text. Am besten mit der Musik als Untermalung gelesen, dass finde ich sehr passend und stimmig komponiert. 
 
Nur zwei winzige Kleinigkeit: 
 
und die Mauern fielen
Hier steht der Satz in der Vergangenheit, was keinen Sinn macht, da ja durchgehend die Gegenwart benutzt wird und auch vom Sinn des Textes her, ja alles im jetzigen Moment geschieht. 
"und die Mauern fallen"
 
und mein Herz verschlingt.
das verschlingt passt für mich nicht ganz so gut und hätte lieber so etwas wie "versinkt" genommen. Dann müsste der Satz davor: "und mein Geist versinkt" aber gestrichen werden. Würde ich machen und sehe da auch keinen großen Verlust dadurch. "Herz versinkt" muss nicht unbedingt negativ assoziiert sein. Herzen versinken in Liebe, in einem mehr aus Glück ect. 
 
Bis auf die beiden Kleinigkeiten, finde ich es sehr stimmig und musikalisch perfekt unterlegt! 
 
LG JC
 
 
 
Autorin
Registriert
28.08.24
Beiträge
235
Ich habe bei diesem Gedicht versucht, etwas dazu Passendes frei zu improvisieren.


 


Klavier Improvisation


 


Herbstdämmerung, Blätterfallen


Ich sitze am Klavier und staune


Der Wind singt sein Lied


über die Welt und das Sein,


die an mir vorbeizieht


ein unwirklicher Schein.


 


Zugvögel, der erste Stern


Ich lebe doch unter dem Herrn


und ich antworte so


mit dem, was ich vermag


ich frohlocke froh


über die Welt, das Sein,


das Leben, dein und mein


und meine Hände spielen


und mein Geist versinkt


und die Mauern fielen


und mein Herz verschlingt.


 



Anhang anzeigen 12885
Guten Abend Chirozan,
 
was für eine wunderschöne Improvisation! Ich habe sie mir jetzt ein paar Mal über meine Kopfhörer angehört.  Und Joshua hat vollkommen recht, die Musik gehört, dabei dein Gedicht gelesen - einfach nur schön. Vielen Dank dafür, sehr gern gehört und gelesen,
Missgunbar 
 
Autor
Registriert
05.07.24
Beiträge
15
Hallo @Joshua Coan und @Missgunbar,
 
danke für die Kommentare. Ich freue mich, dass euch die Improvisation so gefällt. Ich fand es einfach mal passend, ein Gedicht musikalisch zu ergänzen, obwohl das ja in diesem Fall besonders passt. Vielleicht werde ich mich in Zukunft  mehr daran versuchen.
 
@Joshua Coan Danke für die stillstehen Ratschläge, das verbessert das wirklich.
LG
Chirozan
 
  • Chirozan
    letzte Antwort
  • 3
    Antworten
  • 153
    Aufrufe
  • Teilnehmer

Empfohlene Themen

Beliebte Themen

Oben