Feedback jeder Art Kleine Entscheidungshilfe bei der Wahl des geeigneten Musikinstrumentes

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  • Cornelius
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Ein Mensch traktiert gern ohne Worte
mit viel Elan das Pianoforte.
Beim Exerzieren von Sonaten
vollbringt er wahre Wundertaten.
Er darf getrost die Kehle netzen
nach langen, anspruchsvollen Sätzen,
denn auf dem Deckel des Klavieres 
gibt Halt der Henkel seines Bieres.
 
Gesetzt den Fall, zu ihm gesellt
sich ein Flötist als zweiter Held
mit allerfeinstem Klanggespüre
und exquisiter Embouchüre
und beide spielten im Duette,
dann freilich (sieht man's nüchtern) hätte
der Virtuose auf der Flöte
mit jenem Kunstgriff seine Nöte.
 
G

Guest

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Ein Mensch traktiert gern ohne Worte


mit viel Elan das Pianoforte.
Das ließe sich doch sicherlich fixen, oder Cornelius? 🙂 
 
Ein Mensch traktiert gern ohne Worte
zu lautstark das Pianoforte!
 
Es ist in der Tat so, dass das pf zu stark bedient wird! Pianoforte ist für das Metrum wie eine gerade Banane. Das können wir doch sicherlich irgendwie fixen. 
 
Aber ausgerechnet ein Flötist,
wieso nicht Cello? So ein Mist. 😄 
 
lg EV
 
Autor
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11.06.23
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Hallo Eisenvorhang,
 
das "Pianoforte" (das von seinem Erfinder Bartolomeo Cristofori ursprünglich "Fortepiano" genannt wurde, aber das macht die Sache auch nicht besser) ist in der Tat metrisch etwas sperrig. Wie wäre es statt dessen mit folgendem Auftakt:
 
Ein Mensch sitzt gern am Klimperkasten
und greift beherzt in dessen Tasten...
 
Gruß
Cornelius
 
G

Guest

Gast
Ah, ich verstehe, Cornelius! Ich ging von der Vortragsbezeichnung der Notenlehre aus.
Ja, dein Vorschlag passt. Man könnte es allerdings auch doppelt belegen. Mit dem Pianoforte, das Pianoforte (leise -> laut, pf) zu spielen. 
 
lg EV !
 
Autor
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Hallo Cornelius,
in diesem Leben bin ich über die Blockflöte in Kindertagen leider nicht hinausgekommen, aber wer weiß, vielleicht
greife ich im nächsten in die Tasten auch weil das Bier lockt auf dem Klavier. 😉
Prost und LG
Perry
 
Autorin
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Hallo Cornelius, nach ein oder zwei Bierchen spielt es sich doch leichter. Da verliert man die Hemmungen, evtl. falsch zu spielen und greift unbedarter in die Tasten. Ob der Ton getroffen wird, ist fraglich, aber nicht mehr von großer Bedeutung. In Gesellschaft macht das Musizieren und das Trinken gleich mehr Freude. Ich kann mir das gut am Weihnachtsabend vorstellen. Noch lustiger wird es, wenn nach weiterem Alkoholgenuss auch noch gesungen wird.
 
Sehr schöne und humorvoll verdichtete Zeilen von Dir. Das Gedicht könnte auch eine Anspielung auf das Dichten sein?!
 
Es grüßt Juls
 
Autor
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11.06.23
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Guten Abend ihr Lieben...
 
...und Danke für eure Kommentare!
 
Gruß
Cornelius
 
Noch ein schneller Tipp für trinkfreudige Musiker:
 
Lasst Bier in die Posaune laufen,
dann könnt ihr ganz nach Laune saufen!
 
  • Cornelius
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