Feedback jeder Art König Bleich - Kindergedicht

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  • Sidgrani
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Es lebte mal in einem Teich
ein kleiner Frosch, der war ganz bleich,
mit dem wollt niemand quaken.
Denn wer ihn sah, der rief „Oh weh,
du bist ja weiß wie reiner Schnee,
wie ein Gespensterlaken.“
 
Der Frosch war noch nicht lange da,
es brachte ihn einst die Mamà
als Froschlaich her zum Wachsen.
Als Kaulquappe, da war er braun
und gar nicht hässlich anzuschaun,
doch jetzt, mit weißen Haxen?
 
So hockt er stumm und ist betrübt,
hat‘s Quaken lang nicht mehr geübt
und hat es fast vergessen.
Dem fernen Mond klagt er sein Leid:
„Kein andrer Frosch hat für mich Zeit,
soll doch der Storch mich fressen!“
 
Doch eines Nachts bei Vollmondschein,
da stellte sich ein Wunder ein:
„Wie schön!“. Die Frösche raunten.
Der kleine Frosch war silbrig hell,
auch andre Tiere kamen schnell,
und alle, alle staunten.
 
Seitdem ist er beliebt im Teich
und alle feiern König Bleich
mit Liedern und Gebimmel.
Des Nachts, da sitzt er gern allein
auf einem Blatt im Mondenschein
und dankt dem Mond am Himmel.
 
 
Autorin
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Lieber Nöck,
 
das freut mich jetzt aber doch sehr,
ein Gedicht über ein seltsames Fröschlein.
 
Für mich lautet die Botschaft hier, man soll andere Wesen nicht nach ihrem Äußeren beurteilen denn es kann sein, dass sie in einem ganz besonderen Licht  mit einem Mal einmalig und wunderschön sind.
 
Sehr gerne und mit Vergnügen gelesen. :heart:
 
Liebe Grüße
Carry die Froschmalerin. :hiya:
 
Autorin
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Hallo Nöck,
anders sein, als alle anderen, kann auch bedeuten, besonders zu sein.
Ein wunderschön gereimtes Gleichnis.
HG Rhoberta
 
 
Autorin
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Lieber Nöck
 
Ich finde dieses Gedicht von dir auch sehr schön, mit einer tollen Botschaft, lehrreich und Herz wärmend
 
Liebe Grüße
Lena
 
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Hallo ihr Lieben,
 
ich freue mich über eure Kommentare, zeigen sie mir doch, dass ihr den Text so versteht, wie ich es mir gedacht habe. Jedes Individuum ist einzigartig und etwas Besonderes, das gilt es zu achten.
 
Danke und liebe Grüße
Nöck
 
Autor
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Hallo Nöck,

ein sympathisches und lehrreiches Gedicht über das Anderssein.
Es hat einen schönen Rhythmus und liest sich rund.  ☺️
 
„Wie schön!“ die Frösche raunten.
So weit ich weiß, müsstest du nach der wörtlichen Rede ein Komma setzen.
(Alternativ könntest du auch - falls du das möchtest - einen Punkt setzen.
Dadurch verschwände die leichte Satzverdrehung.)

Sehr gern gelesen.
LG, Berthold 
 
Autor
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Hallo Berthold,
 
wie schön, dass auch dir das Gedicht gefällt.
Danke für den Tipp mit dem Punkt. Es ist kaum zu glauben, die falsche Reihenfolge der Wörter hat mich selbst sehr gestört, auf die einfachste Lösung bin ich nicht gekommen, na sowas!
 
Liebe Grüße
Nöck
 
  • Sidgrani
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