Lass mich

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39
Lass mich
 
 
Lass mich gehen,
Lass mich ziehen,
in die Ferne,
will ich fliehen.
 
Lass mich träumen,
Lass mich leben,
nach der Ferne,
will ich streben.
 
Lass mich hoffen,
Lass mich sehen,
durch die Ferne,
will ich wehen.
 
Lass mich glauben,
Lass mich finden,
für die Ferne,
will ich schwinden.
 
Lass mich bitte, einfach los!
 
 
 
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Du hast die Ferne als ihren eigenen Gegenpol dargestellt. Das laesst zwar persoenliche Tiefe vermissen, relativ gesehen. Anbdererseits gewinnt es dadurch aber an Naehe, persoenlich gesehen.
 
LG RS
 
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25.01.08
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109
finde ich einfach nur schön, weil es den nicht zu bändigenden Drang nach Freiheit wiederspiegelt...
 
So einfach, so schön...
 
 
You made my sunday
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DAXi
 
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06.09.08
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echt ein tolles Gedicht! Es spiegelt den Wunsch nach Veränderung, Sehnsucht nach einem Umbruch wider. Die Ferne als Ziel, ein unerreichbares Ziel, denn wer die Ferne sucht wird sie nie finden, kaum angekommen ist es nicht mehr fern, nurnoch nah, zu nah?!
Liebe, Gesellschaft, Beruf und der damit verbundene Stress, Streit, Unmut kann man entdecken. Trauer, Unmut über eine zerfahrene Situation vielleicht... ich schweife ab!
 
nochmal: wundervolles Gedicht mit gewollt oder nicht gewollt viel Ausdruck
 
Lg
matze
 

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