Feedback jeder Art Lass mich

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  • Maddy
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Lass mich
 
 
Ich sitze in einem dunklen Raum,
bin alleine mit mir und meinen Gedanken.
 
Sie sind so weit, wie das Meer,
so schwarz, wie die Nacht.
Sie sind scharf, wie eine Klinge und
dennoch unvollendet und leise.
 
Ich bewege mich langsam im Raum,
atme,
lege mich nieder,
werde immer müder und müder,
habe einen bitteren Geschmack im Mund,
den, der bitteren Realität des Lebens.
 
Lass mich bitte,
ich werde immer ruhiger und noch leiser,
bis letztendlich die völlige Stille herrscht.
Die Stille des Seins.
 
Maddy©
 
 
flower-4161610.jpg
 
 
 
Autorin
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Ich bewegwe mich langsam im Raum,


atme,


lege mich nieder,


werde immer müder und müder,
Hallo Maddy, das sind traurige Zeilen einer erschöpften Seele. Da möchte ich als Leser gern helfen oder raten, ruh dich einfach aus. Mich hast Du erreicht mit Deinen Worten.
Ich werde mich wieder auf leisen Sohlen davonstehlen. 
 
PS: schau mal bei bewege, vielleicht würde ich das "im Raum" hier nicht ein zweites Mal verwenden, sondern es einfach weg lassen.
 
Es grüßt Darkjuls
 
 
Autor
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Hallo Maddy,
sehr überraschend finde ich den Schluss deines Gedichts: 
"Die Stille des Seins". Sehr gut!
 
Autorin
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23.01.21
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Hallo Darkjulus, Hallo Carlos,
nur keine Sorge, dieses Gedicht ist zwar sehr melancholisch, aber mir (dem Verfasser) geht es soweit gut.
Ich bin so.
"Die Stille des Seins" kann man sicherlich mehrdeutig interpretieren, als den Tod, das Sterben, oder auch das vielleicht endlich Ruhen "dürfen" ohne gleich zu sterben.
Ich denke Jeder/ Jede kennt solche Gedanken.
Vielen Dank für´s Lesen und Liken!
Liebe Grüße von Maddy©
 
 

 

 
  • Maddy
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