Feedback jeder Art Lebenslust

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Registriert
17.05.21
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Du blickst mich an 
mit Freude und mit Spannung 
und mit Lust.
Ich schaue weg,
denn unser Treffen war nicht hier,
nicht irreal, doch trüb und unnahbar 
und weder lustig, auch nicht keck. 
Du träumst in einer andern Welt.
Mir scheint, es ist ein Universum 
voller Zeit, die nicht vorübergeht 
nicht stehen bleibt - noch zählt. 
Blick mich nicht an! 
Ich bin doch nur dein Spiegelbild 
und nicht dein Traum. 
Wär ich dein Traum, 
so wärst du nicht gewillt, 
mich anzuschaun. 
Hol dir die Phantasie 
in deinem Kopf 
und lass mich los!
Dann packst du all das Glück -
wie wahr,
an deiner Seite fest am Schopf 
und siehst das Licht,
das dich begleitet, 
nicht nur ein wenig schummrig trüb, 
doch sonnenklar.
 
Geh einfach zu 
und lass dich lenken 
durch Täler, Flüsse,  Berge, Seen. 
Ich will dir noch ein letztes Mal 
mein Lachen schenken,
und dann schließ ich die Augen 
und hör nur noch deine Schritte gehn. 
 
Ein Leben zählt nicht nur in Jahren,
es gleitet durch den Augenblick 
der stets erneut beginnt
und ständig bleibt 
und doch verrinnt...
....
....
....
Das Leben ist ein Monster...
und ein Kind. 
 
Autor
Registriert
16.03.21
Beiträge
903
Hallo Larry,
 
du schreibst den alternierenden Takt sehr sicher, und das verleiht deinen Versen einen sehr gefälligen Fluss.
 
Die etwas dozierende, welterklärende Attitude des LI stößt Leser wie mich eher ab. Das betrifft vor allem den Abschluss des Gedichts - die letzten beiden Absätze / Strophen.
 
LG Lé.
 
Autor
Registriert
03.10.20
Beiträge
1.104
Hallo Larry,
ein sehr starkes Gedicht, finde ich. Die letzte Strophe ist nach meinem Dafürhalten großartig gelungen und läßt einen sinnieren. Danke dafür und ein schönes Wochenende. Kurt
 
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