Autorin
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Mir bleibt
die leere Hand
so viel mehr als ein Blick zurück.
Was lag an Welt
einst darin
entrückt
von einem Blick der Ferne suchte.
Wie viel stiller ist die Nacht
jenseits des erstickten Atems
der mich weckt
untröstlich.
Dies weinende Kind im Arm.
So verzweifelt ist der Horizont
dass Wolken ihn verlassen.
Mutter sprach
in trommelnden Fäusten
und wer erzählt nun die Geschichte.
Die leere Hand
noch immer ausgestreckt.
Vater schwieg
in nächtlicher Begegnung
und wer könnte Schuld vergessen.
Nur sprachloser sein
als die Zeit. So
viel zu verschweigen
dass ein Mund überfließt
und die leere
Hand sich füllt
mit all dem Ungesagten
es ist meine
Hand die schreibt.