Feedback jeder Art Liebe trägt

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Liebe trägt wirklich die Menschen in Stufen verschieden durchs Leben,
daher bleibt keinem erspart Ordnung zu finden darin.
 
 
 
 
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Hallo Thomkrates,
 
Liebe trägt wirklich die Menschen in Stufen verschieden durchs Leben,
Xx x Xx xXx xXx xXx xXx
daher bleibt keinem erspart Ordnung zu finden darin.
Xx x Xx xX Xx xXx xX
 
Schön, dass du dich am Distichon versuchst. Es lohnt sicher. Das hier gefällt mir inhaltlich gut. Ich denke an diese Stufen-Labyrinthbilder.
 
Die Xe sind die offensichtlich gewollten Betonungen, was aber noch nicht ganz aufgeht. Die roten Worte passen nicht richtig. "trägt" geht nicht in der Doppelsenkung, dazu ist es zu stark, es funktionierte nur als Spondeus, wenn als davor und danach eine (sehr) schwere Silbe steht.
"daher". für "bleibt" gilt das Gleiche wie für "trägt".  Die zweite Hälfte des Penta ist in Ordnung.
"Wirklich" ist eher ein Füllsel. "verschieden" in sehr klar, was gemeint ist, zu abstrakt auch. Im Distichon will jedes Wort wohl überlegt werden, ob es etwas zur Aussage beiträgt oder nicht, es ist ja wenig Platz. 
 
Ich versuche einmal ein wenig umzustellen, vielleicht auch etwas "bildlicher":
 
trägt uns auch liebe in stufen hinauf und hinab durch das leben
XxxXx xXx xX xX xXx
bleibt doch keinem erspart Ordnung zu finden darin. 
X xXx xX Xx xXx xX
 
Ja, diese Form kostet doch einige Übung und Mühe, aber es zahlt sich doch aus, finde ich.
 

loop
 
 
 
 
 
 
 
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Hallo Loop, @loop,
 
Danke für die Besprechung, dein Vorschläg gefällt mir vom Sinn auch, obwohl ich die Stufen nicht als auf und ab vermeinte, sondern als anstrebbare Wachstumsstufen.
Ich hatte das Hexameter daktylisch, nach Idee und Lehre von ferdi @ferdi in einem anderen Faden. Danach wäre das Folgende anzustreben, unter Möglichkeit der Variationen:
Hexameter
— ◡ (◡), — ◡ ◡, — ◡ (◡), — ◡ (◡), — ◡ ◡, — ◡
Pentameter:
— ◡ (◡), — ◡ (◡), — || — ◡ ◡, — ◡ ◡, —
 
Das xen des Hexameters deines Vorschlages stellt sich mir anders dar:
XxxXxxXxxXxxXxxXx
 
Also, wenn der Sinn nicht ganz meinen trifft, ist doch die Form sich gütlich zeigend. 
Schwere und leichte Silben höre ich noch nicht, ich bin froh den Sinn mit den obigen Silbenbetonungen zu treffen.
Herzlichen Dank, 
Thomkrates
 
 
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Schwere und leichte Silben höre ich noch nicht
 
Wenn du sie nicht "hörst", dann ein kleiner Tipp für den Anfang: Halte dich an die Duden-Betonung und sinntragende Einsilber, wie Verben oder Nomen sind "schwer" und gehören bei Hexa/Penta nicht in die Doppelsenkung. 
 
Zum Inhalt, wenn du Wachstumsstufen meinst, warum dann "verschieden" und dann braucht es ja keine Ordnung "darin", es geht ja nur in eine Richtung, nämlich hinauf? 
 
 
 
 
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Ok, danke für den Tipp, @loop.
 
Zum Sinn: Die Menschheit steht in ihrer Vielfalt auf verschiedenen Stufen, der eine auf 3, der andere auf 5, mit entsprechender Reichweite. Hierdurch ist natürlich und evolutionär eine Ordnung gegeben, die sich entwickelt und entfaltet. Darin zu sein ist unumgänglich und diese zu kennen und zu erkennen ermöglicht es adäquater zu kommunizieren und die Bedürfnisse jeweils zu verstehen. Es bleibt aber eine große Herausforderung überhaupt Stufen zu erkennen, ohne in Abwehrhaltung zu geraten...
 
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Das alles steht in deinem Zweizeiler aber nicht, da würdest du wohl einen etwas längeren Text schreiben müssen. 
 
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Dichter sind keine Theoretiker oder Gelehrte, Loop, aber sie sind manchmal auf dem Laufenden...
 
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Aber der Dichter schreibt für ein Publikum und will auch verstanden werden, oder nicht? Diese epigrammatische Form eignet sich nicht wirklich für Hermetisches.
 
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Verstehen ist gewöhnlich ein Wiedererkennen oder ein sich und andere Erkennen. Was mit Aufrichtigkeit und Erfahrung gepaart ist. Es ist auch die Frage welches Publikum was und wie und warum versteht, missversteht oder nicht versteht.
 
  • Thomkrates
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