Lumen

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In tiefster Nacht,

wenn aller Augen


Blick entgeht der Liebesreigen.


Dann lüften leichte Strahlen


den dünnen Nebelschleier,


der Erde seidnes Hemd,


gleich dem,


an einer Jungfrau ungetrübtem Leib.


Und so empfängt die Erde,


süß,


des Mondes zarten Kuss.


Ja beugt sich, wohl geschmückt,


des holden Freiers Wunsch


und gibt sich eigens


verliebter Plauderei,


verlor'nen Worten hin.

 
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Hallo Roderich (oder darf ich dich Thomas nennen?)
Vielen Dank für deine Kritik und vorallem für dein Lob. Du weisst garnicht wie sehr mich deine Worte zu diesem Text gefreut haben, da ich weder hier noch auf dot.com in irgendeiner Weiße feedback dazu erhalten habe -> bis jetzt
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Das Gedicht gehört zu einem meiner ersten, mitlerweile liegt mir das reimlose Schreiben leider nicht mehr so wirklich 🙁
Zu deiner Anmerkung wegen dem 'ja' so steht das Wort hier für mich allein um den Lesefluss zu erhalten (in den letzten beiden Versen wird es ja dann sowieso recht abgehackt) man kann es also je nachdem auch rauslassen.
Ich wünsche dir noch einen wunderschönen Abend, vielleicht mit der Gelegenheit den Mond zu sehen.
 
liebe Grüße
 
Rosiel
 
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guten Abend liebste Kugel,
freut mich sehr dass auch du Zeit gefunden hast dich in solchen Umfang zu meinem Werk zu äußern.
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'Mondnacht' von Eichendorff ist wirklich wunderschön mit dem mein Text hier nicht im geringsten zu vergleichen ist, trotzdem vielen Dank für dein Lob.
Deinen Vorschlag mit der Trennung des Augenblickes finde ich sehr schön, werde es mal übernehmen. Das mit dem Bindestrich muss ich mir noch mal überlegen.
 
liebe Grüße
 
Rosiel
 
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