Mein Stöcklein

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20.03.14
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einst sass ich am Wegesrand
mit einem Stöcklein in der Hand
mein Stöcklein
womit ich meinen Ziegen
schon so oft den Weg beschrieben
auch das Hündchen weiss bescheid
wenn ich den Stock nur richtig halt
nun sitzen wir am Wegesrand
um uns ein wenig auszuruhen
die Ziegen ihre Arbeit tun
Gestrüpp und Äste kürzer halten
zwischen drin die Kräuter Halme
alles frisch und saftig grün
wird doch die Milch besonders schön
zum Abend hin geht's wieder Heim
die Lämmer springen hinterdrein
geht's noch mal fix den Melkstand rauf
da diese Welt den Käse braucht
y
 
Autor
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20.01.07
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403
Hi Yvan,
 
gute Arbeit. Dein Ziegenhirte liest sich wirklich gut. Hier wurde metrisch recht gut gearbeitet.
Inhaltlich hätte der Text jedoch ein wenig mehr Substanz vertragen und damit zu einem Loblied auf den Berufsstand der Ziegenhirten werden können. Das Stöcklein spielt mir, dafür dass es Titelgebend ist im Text eine untergeordnete Rolle. Wenngleich der Stock das Markenzeichen des Hirten sein mag und damit die titelgebung durchaus legitim ist.
 
Alles in allem eine nette kleine lyrische Tätigkeitsbeschreibung, die man vielleicht der Schäfer und Hirteninnung zu Verfügung stellen könnte, sollte diesen der Nachwuchs ausgehen.
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Gern gelesen und kommentiert!
 
VG
Jahn
 
ps: Ich hätte den Text thematisch eher in der "Fauna und Flora" oder der "Humorecke" verortet. Wobei die Liebe zu seinem Beruf ja auch eine Herzensangelegenheit sein kann.
smile.png.f906b075d0d635c0b59813836a4af7e8.png

 
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