Meine Flaschenpost

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Meine Flaschenpost
 
Dieser Brief, er ist an dich, mein Kind,
hab ihn Dir geschrieben,
da warst Du noch dort,
wo alle Sternschnuppen sind.
 
Es ist meine Flaschenpost,
sie reiste durch die Stürme der Zeit,
doch jetzt, in der Dunkelheit,
hast Du sie gefunden,
im Keller warst Du viele Stunden.
Hier unten gibt es keine Sicht,
seitdem die Lampe verlor ihr Licht.
 
Du kannst ihn lesen, bist schon alt,
aber nicht hier unten, es ist sehr kalt.
Bitte les' ihn Wort für Wort,
Du bist es, der trägt meinen Namen fort.
 
Das Band der Liebe zwischen uns,
es ist ganz festgezogen,
dies hat mich zu diesem Brief erwogen.
Eine neue Seite an mir möchte ich Dir zeigen,
nein, Du musst Dich nicht verneigen!
 
Ich kam spät erst zur Literatur,
Gedichte erschuf ich, kam zur Kultur.
Meine Gedanken, die fing ich an aufzuschreiben,
für Dich, all dies sollte lange so bleiben.
 
Mein Kind, eins möchte ich Dir sagen,
Du kannst im Leben auch etwas Neues wagen.
Wenn Neugier und Glück sind bei Dir
– an deiner Seite,
nutze diese Quellen und schreite!
 
Es muss aber nicht das Schreiben sein,
Deine Liebsten lass aber nicht allein.
Nimm Dein Glück in Deine Hand,
denk an unser festes Band.
 
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Hallo Herodot,
 
ich finde Gedanken und Thema sehr schön
 
Ich würde aber beispielsweise schreiben...
 
Du bist es trägst mein' Namen fort...
 
Ich sehe auch an anderen Stellen noch Potential, aber habe partout keine Vorschläge für dich parat!
Durch Verdichtungen könntest du jedenfalls einige Strophen zurechtstutzen ohne den Inhalt dadurch zu gefährden! Die Botschaft ist ja unmissverständlich...
 
Schön!
 
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