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17.11.20
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Meine Flaschenpost
Gedanken flossen Wort zu Wort
sie trieben durch das Meer der Zeit,
zu Dir in Versen gleich hinfort,
der Sturm war rau, der Weg war weit,
sie strandeten an Deinem Hort.
 
Für Dich ist dieser Brief, mein Kind,
als ich ihn schrieb, warst du noch dort,
wo alle Sternenschnuppen sind.
Als Flaschenpost durch Sturm und Leid –
in Dein Herzen meine Lyrik trieb,
jetzt, nach all der Stürme Dunkelheit,
in aller Tiefe nichts verblieb.
 
Dort unten ist gar schwach die Sicht,
erlosch doch einst das Kerzenlicht.
Du magst mich lesen, bist schon alt,
doch nicht hier unten, hier ist‘s kalt!
So fest und zart des Lebens Band,
ich spüre es in meiner Ferne,
so reich ich Dir die meine Hand,
bei unsrem Blick auf Zeit und Sterne.
 
Uns öffnet sich ein neues Tor,
spät fand ich zu den Gedichten,
hast Du noch heute etwas vor?
Lass sie uns zusammen sichten!
Das Leben möcht Dir sagen,
auch Du kannst Neues wagen!
Wenn Freude ist an Deiner Seite,
so nutze sie, sag’ ich, und schreite!
 
Doch muss es nicht das Dichten sein,
die Liebsten aber lasse nicht allein!
Nimm das Glück in Deine Hand,
denk’ dabei an unser festes Band.
 
Autorin
Registriert
17.01.23
Beiträge
218
hej Ikaros,
es ist lustig...bei meinen Gedichten sammeln sich immer viele, viele, auf x Zetteln aufgeschriebene Gedankengänge, welche sich eines Tages - vielleicht- zu einem Gedicht vordrängen...
Das Thema "Flaschenpost" liegt ziemlich oben, ist aber noch nicht fertig (vielleicht wird es auch nie fertig)..
Es ist ein ganz anderes als deines...
Deines ist schön traurig, aber nicht resigniert...für mich hat es etwas sehnsüchtiges...
LG hora
 
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