Feedback jeder Art Morgendämmern im Wald

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  • Versalomaniac
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Die Nacht verliert ihren Schrecken
Und die Tränen die in ihr gefallen
Glänzen am Morgen als Tau auf den Blättern
Durch kühlen Nebel verheißungsvoll und leicht
Schwebt die Sonne zu den Kronen
Weckt dabei mit tausend Strahlen
Sanft aber beharrlich
Alles was das Licht berührt
Und alles gähnt und streckt sich wach
Schüttelt den Frost der Träume von sich
Die Luft wird warm doch frisch und erfüllt
Von Kräutern, Moos, Nadeln, Rinde
Und den süßen versteckten Blüten
Deren Duft sich wie Fäden ziehen
Meine Nase streifen
Und mich versenken im Moment der Ruhe
Als wäre er auf ewig ein Versprechen
Eines immer währenden Aufbruchs 
 
Autor
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Ganz schön poetisch lieber Joshua. 
Die nächtlichen Tränen, die sich in Tau wandelten, waren aber nicht deine, oder?
LG 
C.
 
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„Der ewige Wanderer“ erscheint vor meinem geistigen Auge: Eins mit der Natur, selber wissende Natur. Bravo !
 
mes compliments
 
Dio 
 
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Ist nicht alles immer im Aufbruch und im Wandel? Sehr schön hast du es beschrieben. 
Liebe Grüße Ilona 
 
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Zauberschön Dein Aufbruch in den Tag, lieber Joshua. Alles, was das Licht berührt ist, entweicht der Starre der Nacht und ist voller Leben. Wie hoffnungsvoll und was für ein tröstlicher Gedanke, dass jeder Nacht ein Tag folgt.
 
Lieben Gruß Juls
 
  • Versalomaniac
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