Müde versus Welt

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Autorin
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Hol mich morgens früh aus dem Bett,

zeig mir nicht an jedem Tag das Licht,


ich löse mich auf zu Asche und Dreck,

ich ahne, die Welt dreht sich, -in sich.

Ich tanze an diesen Tagen dein Ballett


ich blick aus dem Rostkäfig aus Blech,


erblühe, -auf und blühe am Abend ein,


Worte? Darfst du befehlen, doch fein:

 

Rastlos treibe ich im All der Müdigkeit


Worte hängen zu weit für meine Sicht,


ich wünsche, ich lese jetzt einen Reim,


der mich belehrt, bestärkt, mich küsst.

 
Autor
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Hallo Federtanz,
ich bin etwas verwirrt, ob Du ein "Reimgedicht" im Sinn hattest (Bett/Balett, ein/fein) oder nur den Anschein eines solchen bewirken wolltest.
Jedenfalls wirken manche der Bilder etwas reimgezwungen, oder wie soll ich eine Zeile wie
"erblühe, -auf und blühe am Abend ein" sonst verstehen.
Gut, man muss als Leser nicht alles verstehen, aber da der Autor selbst auf Erleuchtung hofft, stehe ich als Leser wohl im Regen.
LG
Perry
 
Autorin
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Hallo Perry,
 
 
Ja es sollte ein Reimgedicht sein. Das mit dem Erblühen, ja, das wirkt gestellt, hast recht.
Werde es mir weiterhin überlegen, ob ich das Gedicht so lasse (Habe ich eh nochmal grundsätzlich über die Essenz nachgedacht).
Und hätte es doch lieber über "Textarbeit" speichern sollen. Aber Veränderung ist das Salz des Lebens...und ich hätte mir vielleicht mehr Bedenkzeit gegeben.
 
Merci
 
Bis bald,
Federtanz.
 
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