Feedback jeder Art Nachtigall

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  • Lichtsammlerin
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Autorin
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Ich hör keine Nachtigall singen
in nächtlichen Stunden langsamer Zeit
höre ich deine Schritte
durch meinen Kopf spazieren
du faltest die Hände
ums Herz und verbirgst das Licht
vor den Augen des Abends
die graben in Erinnerung.
 
Es gibt keine Sterne mehr.
Kein Himmel darunter
und dein Wort war Lüge.
 
Ich lege mich zu dem Traum
ins junge Grab
da singt die Nachtigall
und deine Schritte
klingen vorüber.
 
 
Autorin
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739
Hallo Lichtsammlerin,
 
das ist ein sehr schönes und berührendes Gedicht, das mir gut gefällt.
 
Wenn ich eine kleine Anmerkung machen darf:
die graben in Erinnerung.
Wer oder was gräbt da? Die Hände? Hier fehlt mir irgendwie ein logischer Übergang, auch wenn ich durchaus verstehe, was du meinst.
 
Sehr gerne gelesen
Wackeldackel
 
Autorin
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2.318
Hallo Lichtsammlerin,
 
sehr schöne Zeilen, die mich berühren.
 
Ich gehe davon aus, dass:
 
die graben in Erinnerung
 
die Hände gemeint sind und würde in:
 
sie graben in Erinnerung - abändern. Ich meine, so fällt die Assoziation zu den Händen leichter.
 
 
LG Sternwanderer
 
Autorin
Registriert
08.05.19
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2.350
Hallo Lena,
 
lieben Dank dir!
 
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Hallo Wackeldackel,
 
auch dir danke!
Natürlich darfst du Anmerkungen machen, immer!
Wer oder was gräbt da? Die Hände? Hier fehlt mir irgendwie ein logischer Übergang,
Tatsächlich geht der Bezug gar nicht so weit zurück, sondern ergibt sich direkt aus dem vorigen Vers:
vor den Augen des Abends


die graben in Erinnerung.
Die Augen des Abends graben in Erinnerung..
Dabei sind diese Augen symbolisch, gemeint ist die Zeit, das Erleben dieser Stunden, das abendliche zurückerinnern. Die Augen des Abends führen das LI immer wieder in die Erinnerung zurück.
Ich hoffe, das konnte die Frage klären!
 
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Hallo Sternwanderer,
 
wie ich gerade in der Antwort auf Wackeldackel schrieb, meinte ich nicht die Hände, sondern die Augen.
Dein Vorschlag passt daher mE nicht ganz. Es lässt sich sicher auch so lesen, dass die Hände gemeint sind, das überlasse ich jedem Leser!
Hände assoziiert man natürlich eher mit dem Begriff "graben" als Augen, daher kann ich verstehen, dass der Bezug unklar ist. Ich hatte überlegt statt "graben" etwas wie "tauchen" o.ä. zu schreiben, aber dies schien mir alles zu sanft. Und "graben" entspricht genau dem Gefühl, das ich ausdrücken wollte. Ich hoffe, das wird dennoch klar!
Vielen Dank für dein Feedback, freut mich, dass die Worte dich berühren!
 
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Hallo avalo,
 
(dein Kommentar hat sich gerade mit meinem überschnitten..)
 
du nervst nicht!
Allerdings musst du mir evt. auf die Sprünge helfen - die letzte Zeile? Das wäre ja
und deine Schritte
klingen vorüber.
Oder meinst du von der ersten Strophe die letzte Zeile? Und ist die Formulierung als Vorschlag gemeint?
 
 - im Abgrund des Nichts -
ich bin mir nicht sicher, was damit ausgedrückt wird.
Ich stehe gerade also ein wenig auf dem Schlauch.. vielleicht magst du aufklären!
 
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Liebe Grüße euch, Lichtsammlerin
 
  • Lichtsammlerin
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