Nur Kommentar Nicht mehr will ich leiden,

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Nicht mehr will ich leiden,

drum hab ich beizeiten Frieden gemacht
mit jungendlichen Sünden, die mir
manchen Schmerz in die Seele gebracht.

 
Nicht mehr will ich mich plagen
mit eingestand`nen Defiziten, mit Fehlern,
mit unabänderlicher Unzulänglichkeit.

 
Nicht mehr will ich klagen
„Ach, hatt`ich damals nicht…“
als hätte`ich niemals nachgedacht,

 
denn längst vergangen ist, 
auch Schönes, daran dein Herz gehangen.
Du kannst vom Glück nicht mehr verlangen,

 
als dass es dir den Blick erhält 
auf Wunder deiner kleinen Welt. 
Längst hat die Zeit Dunkles und Lichtes 
von damals ins Grenzenlose der Sterne eingestellt.

 
Autorin
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Hallo Carolus, nicht mehr wollen wir klagen über das Vergangene. Erfreuen wir uns heute an dem Vergangenen von Morgen. Es gibt für alles eine Zeit. 
 
Liebe Grüße Juls
 
Autorin
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Ja, lieber Carolus, das bringt Frieden in die Seele! Das kann man irgendwann mit den Jahren auch leichter hinbekommen (ich weiß das 🙂).
 
Gerne gelesen!
 
Lieben Gruß N.
 
Autor
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Liebe Juls,
entschuldige meine späte Antwort. Der Sommer hat's in sich und bringt auch Turbulenzen in meine privaten Tage.
Das einzig Sinnvolle ist, wie allgemein bekannt und akzeptiert, das Leben im Hier und Jetzt, d.h. im(in) Augenblick(en). Die Vergangenheit ist interpretierbar, dehnbar,
verfälschbar, aber als Faktum nicht mehr zu ändern. Und die Zukunft nicht fassbar, wenn wir als Menschengeschlecht in der derzeitigen Verfassung überhaupt noch eine haben werden.
Stimme Dir ohne Einschränkung zu ("Erfreuen wir uns heute an dem Vergangenen von Morgen."). Was sonst würde Sinn machen?
 
Dir einen wunderschönen Sonntag!
Lieben Gruß
Carolus
 
 
 
Liebe Nesselröschen,
am Ende ihres Beitrags schreibt Juls "Es gibt für alles eine Zeit." d. h. u.a. für die einzelnen Lebensabschnitte  wie Kindheit, Jugend...usw. das heißt auch, die in einem bestimmten Abschied Lebenden sehen überwiegend die dazu gehörigen
Inhalte, vermögen in der Regel sich nicht in Leben und Alltag, Denken und Handeln...von Menschen eines anderen Abschnitts hineinversetzen. So kann z. B. ein Jugendlicher sich kaum das Leben und dessen Verständnis im Alter vorstellen.
 
Übrigens, der Seelenfrieden im Alter ist etwas besonders Schönes und Wohltuendes. Ab und zu bekomme ich etwas davon zu spüren, und das verlangt inständig nach mehr, weil damit Zufriedenheit, Gelassenheit, Nachsicht und Verstehen einhergehen.
 
Verständnisvollen lieben Gruß!
Carolus 
 
  • Carolus
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