• Nesselröschen
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Autorin
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Müde bin ich – was bist du
Süße Träume, satte, winken
Stehlen mir indes die Ruh
 
Wollten wir nicht drin ertrinken
Doch du gähnst, machst müde zu
Hörst du noch die Tür einklinken
Schlaf, du wolltest es partout
 
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Hallo Nesselröschen,
ein wunderbares Gedicht! 
Und, mit wenigen Worten, erzählst du eine Liebesgeschichte. Und es bleibt offen, man versteht nicht ganz, und es ist gut so: Das ist Lyrik. Bitte nichts ändern.

 
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Hallo Nesselröschen,
in süßen Träumen zu ertrinken ist schön und bedrohlich zugleich.
Möge es ein gutes Erwachen geben, wo auch immer geben.
Gern Hineingespürt und LG
Perry
 
Autor
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Liebe Nesselrose,
 
was macht das aus den Paaren, wenn einer geht, während der andere in süßen Träumen schläft?
 
In der Doppeldeutigkeit des süßen Traums liegt der Kern des Gedichts: ist es ein Tod durch Ertrinken, oder nur ein angenehmer Schlaf. 
 
Auf jeden Fall spannend, dein Schlaflied ;-).
 
Gruß Lé.
 
Autorin
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Hallo, Carlos,
vielen Dank für deinen Kommentar! Ja, es bleibt offen, und das ist gut so. Es freut mich, dass du es auch so siehst.
 
Hallo, Perry,
auch Dir herzlichen Dank! Ich kann verstehen, dass das Ertrinken hier gleichzeitig auch bedrohlich wirkt. Du schreibst viel übers Meer und kennst das Wasser. Schön, dass man nach dieser Art von Ertrinken meistens wieder zu sich kommt.
 
Hallo, Lé,
vielleicht ist auch das Gehen nur ein Traum. Gleich so düster wollte ich es nicht haben! Es freut mich, dass Du es spannend findest!
 
Liebe Grüße vom Röschen in den Nesseln
 
 
  • Nesselröschen
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