Na meine Liebe?
Da hast'e aber mal wieder voll reingehauen. Willkommen zurück. =)
Ach, wie herrlich, wenn man sich gegenseitig inspierieren kann, was? :mrgreen:
Der Titel weckt schon gleich Lust auf mehr. Die Wortwahl ist mal wieder auf genialem Niveau, nicht zu fachspezifisch (wie, wenn ich es ab und zu schon übertrieben habe), aber alltagsfern in einer träumerischen Welt. Diese Balance gilt es für Dichterherzen stets zu halten. Und da man den Leser ja unterhalten möchte und nicht langweilen, ist die Anzahl der Verse/Strophen auch wieder optimal getroffen.
Zudem möchte man ja auch möglichst viel Aussagekraft in möglichst wenig Silben stecken. Und in einen ewig-langen Text könnte man irgendwann gar nicht mehr genug Aussage stecken, um die Länge zu rechtfertigen.
Die ersten beiden Strophen wunderbar trochäisch - wirklich schön zu lesen.
Der erste Vers von Strophe 3 dann jambisch (? ist das, das adjektiv zu Jambus? xD ),
dann der 2. wieder trochäisch.
Und dann 3. wieder Jambus und letzte trochäisch.
Fügt sich schön zusammen ein. Ich mag es, wenn das Ende nicht so Aalglatt, wie der restliche Text endet.
Da merkt man "Jetzt ist was anders, jetzt gehts erst so richtig los in der ganzen Kiste!!! Auf zum Höhepunkt!!! Jiiiieeehaaaaaa!"
Wortspieldichtung ist wirklich eine schöne Sache - frei von allen Themen, einfach nur mit Herzblut niedergeschriebene Gedanken - in unvergänglicher Form - in zeitloser Formulierung.
"Kaum ein Wort vermag betonen, Wochen, Tage und Sekunden (...)" ... ach wie scheee...
Selbst nach dem 3. Lesen noch immer bezaubernd. Da könnte wohl mehr als ein One-Night-Stand draus werden xD
Aber ganz ehrlich, ich find, du hast es übertrieben, mit der fehlenden Zeichensetzung. Gibt auch eine Grenze zwischen "zur Freiheit beitragen" und "sinnverdrehend" ...
Liebe Grüße,
der Revolvermann