Hallo A.K,
dein Werk kann man sehr gut auf das Leben leben übertragen und finde ich in seiner Aussage gut gelungen.
Ich erkläre einmal, wie ich deinen Text lese:
Poesia
--- da denke ich an Poseidon, denn Gott des Meeres und habe vielleicht ein wenig sehr um die Ecke gedacht, doch lenkt er nicht die Geschicke auf der hohen See?
Dein Eingangsvers ist das Fazit aus der Gegebenheit, dass du dir das Meer wie einen geometrischen Körper vorstellst und daraus resultiert das Verhalten → die Richtlinien des Windes, der Welllen, wenn sie eingeengt werde.
Fein ist, dass du die uralte Längenmaß → Zeh einbringst. Ein Relikt aus deiner Seelenwanderung, das du dir aufbewahrt hast und an die ich glaube und der festen Überzeugung bin, dass ich auch schon einmal existierte - in der dunkelen Zeit in Frankreich.
In deinen weiteren Versen beschreibst du das Gefühl um die Schönheit und Geborgenheit wenn Wärme die Kälte verdrängt, es bereichert das Wohlbehagen wenn man das Leben einatmen kann, auch wenn das Dahingleiten in seiner schwungvollen und eleganten Leichtigkeit nur von einer kleinen Dauer sein kann, aber durchaus von aller Last befreiend ist.
Vielleicht komme ich mit meiner Interpretation ein wenig an deine Intension heran, falls nicht – belächel mich.
Auf jeden Fall hat mich dein Werk sehr angesprochen, einziger Kritikpunkt und da gebe ich Perry Recht, ist deine Formatierung, die es dem Leser sehr schwer macht und für mich auch nicht gut gelungen ist.
LG Sternwanderer