Ein neues Wunderwebwerk
bäume wechseln ihr kleid
sie passen sich dem herbst an
und der mond schaut weg
morsche Rinde dient als Bett
für die Pilze des Rausches
Birke tanzt im Wind:
goldgrün, anmutig und leicht
fällt der Sommer ab
Das Tränende Herz im Wind.
Der Abschied in die Ewigkeit.
Rose des Sommers
verströmt ätherischen Duft
Träume erwachen
Das Herz - noch ungeborgen;
am Waldrand die Nachtigall.
So erwacht es still,
Ein Hauch des Lebensatem:
Dein pochendes Herz.
Hoffnungsfunken erstrahlen
erwartend ein neues Glück
Laue Sommernacht
Lavendelduft im Garten
Der Seelenbalsam
Gleichmütiger Fluß, jade,
frischt erhitzte Menschen auf
Kraniche ziehen
stromabwärts liegt das Ufer
der Glückseligkeit
Wie groß der Himmel heut ist
Er reicht bis zu den Füßen
Ein schlafendes Kind
birgt sein träumendes Gesicht
am Mutterherzen
liebe verschenken
mit dem sinn zu erfreuen
bereichert das sein
Kühler Wintermond
sehr helles lockendes Licht
Die Schlafwandlerin
Glockenblumen klingen sacht
über sprachlosen Tälern
Glutsonne versinkt
am nachtblauen Horizont
Sternengefunkel
Wie blaue Hyazinthe
-Lenz- im klang der Nachtigall
Schwebender Jasmin
Betörendes Umschmeicheln
des träumenden Sinns
Im Wandel der Gezeiten
Und von dessen Neubeginn.