Revolution

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Revolution
 
 
zwischen den müden Regenbogenfarben
bei aufkommendem Nebel
und Legenden über unsere Körper
wurden wir Pferde
inmitten von Schienen ins Abgeklärte
der Zuordnung zu windstillen Worten
wir wurden mehr Pferd
umso mächtiger die Mauern die Leere bewunderten
 
wir ritten unter die Haut
unter das nur oberflächlich Bedeutende
zu den Flüssen
mit unbegradigtem Atem, der
an Saiten einer Gitarre
an Gras unterm Schnee
an verwundete Tiere, die sich umsorgen, denkt
 
wir wurden fremd
wir, die aus Feuersteinen springen
dem Herz, diesen Muskel des Krieges
wieder das Sehnen anvertrauen
das Pflügen der Erde
für einen Samen
ein Wort
das keinen einstürzenden Kontext bedarf
zwischen Steinen einer Sonne Platz bietet
 
Autor
Registriert
20.01.07
Beiträge
403
Das ist genau die Art von Text, die ich gern von dir lese!
 
Kraftvoll in einem Atemzug! Klasse!
Auch wenn ich mal wieder nicht allen deinen BIldern folgen konnte (aus Feuersteinen springen)
so hat mir der Text doch sehr gut gefallen und ich müsste lügen wenn ich behaupten würde, ihn nicht gern gelesen zu haben :mrgreen:
 
Guter Ansatz, sauber umgesetzt!
Wenn ich mehr Zeit hätte würd ich ihn ja zerlegen....
vielleicht mach ich ja nur spasseshalber mal ne Metrikanalyse bei einem deiner Gedichte :wink:
 
lg redmoon
 
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